Vier Punkte aus drei Spielen

Mitchell belohnt 1. FC Schwalmstadt beim 1:1 in Steinbach

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Bereitete den Ausgleich vor: Schwalmstadts Alexander Fey (rechts), hier gegen den Sander Simon Bernhardt. 

Für Interimstrainer Kujtim Iberhysaj war’s eine Wende. Eine Leistungssteigerung, die dem 1. FC Schwalmstadt nach dem 0:3 gegen den FC Eichenzell ein 1:1 (0:1) beim SV Steinbach ermöglichte.

„Alles Kopfsache. Wir hatten nichts zu verlieren – und hätten sogar gewinnen können“, sagte Iberhysaj. Personell unverändert waren es die Schwälmer beim Ex-Hessenligisten angegangen. Nur eben mit dem Unterschied, dass „jeder für jeden gerannt ist und alles rausgehauen hat“ (Iberhysaj). Zwar hatten die Osthessen zunächst mehr vom Spiel, waren allerdings nicht zwingend genug.

Der FCS lief den Gegner hoch an und ließ sich nur einmal überspielen. Auf der linken Abwehrseite führte ein Doppelpass zur Vorlage von Fabian Koch für Michael Wiegand, der Torwart Tobias Girschikofsky beim 1:0 keine Chance ließ (23.). Also zum vergleichbaren Zeitpunkt wie beim 0:3 gegen Eichenzell. Diesmal ließ sich Schwalmstadt davon nicht beeindrucken. Dafür schien sich Steinbach in Sicherheit zu wiegen.

„Wir haben den Jungs in der Kabine gesagt, dass sie an sich glauben sollen“, sagte Iberhysaj. Das reichte aus, denn fortan gewannen die Gäste mehr Zweikämpfe und gingen noch entschlossener zu Werke. Der FCS hatte sogar mehr Ballbesitz und belohnte sich schnell. Vedran Jerkovic und Alexander Fey ebneten per Doppelpass den Weg zum Ausgleich. Nutznießer war Brian Mitchell, der mit seinem fünften Treffer nach seiner Rückkehr aus Baunatal zum 1:1 erfolgreich war (53.).

Steinbach um Spielertrainer Petr Paliatka fand nicht mehr statt. Schwalmstadt tat sich wie so oft leichter in der Rolle, reagieren zu können und hatte zwei Gelegenheiten, das Spiel zu drehen. Zunächst war Leon Lindenthal durch, schoss aber in die kurze statt in die lange Ecke und verzog (72.). Noch dichter dran waren Jerkovic und Fabian Seck. Der Kroate schoss einen Freistoß an den Pfosten. Von dort landete das Leder beim Abwehrchef, der sich selbst nicht erklären konnte, warum er den Abpraller nicht im Tor unterbrachte (75. ).

FCS: Girschikofsky - R. Seck, Schuch, F. Seck, Dietz (70. Suchmel) - Freund, Liebermann, Jerkovic, Fey - Mitchell, Lindenthal.

SR: Rühl (Wettenberg). Z: 180.

Tore: 1:0 Wiegand (23.), 1:1 Mitchell (53.). Gelb-Rote Karte: Trabert (82., Steinbach). 

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