Zu viele Mängel im Spiel

Verbandsliga Nord: Dörnberg 0:4 gegen Eintracht Baunatal

+
Zweikampf: Dörnbergs Len Hartmann (links) und Baunatals dreifacher Torschütze Nils Willer. 

Erneut restlos enttäuschend verlief für den FSV Dörnberg das so wichtige Heimspiel gegen GSV Eintracht Baunatal.

Gegen den direkten Mitkonkurrenten in der Abstiegszone der Fußball-Verbandsliga gab es nicht nur eine 0:4 (0:1)-Niederlage, sondern noch zwei Platzverweise gegen Andreas Schulze und Serhat Bingül. „Wir machen viel zu viele individuelle Fehler und nutzen auch unsere wenigen Möglichkeiten nicht“, machte FSV-Trainer Ralf Wetzstein viele Mängel im Spiel seiner Mannschaft aus.

Passend zur momentanen Situation gerieten die Gastgeber etwas unglücklich ins Hintertreffen. Nach einem Freistoß köpfte Nils Benedikt Kühne an die Unterkante der Latte, von wo aus der Ball an den Rücken von FSV-Torhüter Marius Schaub prallte und ins Tor trudelte (13.).

Mitte der ersten Hälfte gab es dann drei Möglichkeiten für die Gastgeber, die aber nicht genutzt wurden. Zunächst verpasste Florian Müller eine Hereingabe von Sandro Bätzing und nach einem Diagonalpass in den Strafraum scheiterte Müller am heraus eilenden Maurice Kraft (24., 26.). Bei der dritten Chance köpfte Serhat Bingül nach einer Ecke ans Außennetz (35.).

Der Vorteil, nach der Gelb-Roten Karte gegen Jan Kraus in Überzahl zu spielen, währte nur sieben Minuten, als Schulze wegen einer Tätlichkeit Rot sah (42.).

Nach der Pause köpfte Dominik Richter nach einer Ecke über das Tor (50.). Besser machten es die Großenritter, die nach einer Hereingabe von rechts durch Niels Willer auf 0:2 erhöhten (58.). Sechs Minuten später erhöhte der Eintracht-Stürmer nach einem lange Ball in den Strafraum auf 0:3. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Erneut Willer machte schließlich seinen Hattrick perfekt. Dieses Tor kam unglücklich zu Stande, als der Ball vom Schiedsrichter zu Willer abgefälscht wurde. Dieser zog davon und traf aus 15 Metern zum 0:4-Endstand (73.). Wegen anschließenden Reklamierens sah Serhat Bingül zudem die Ampelkarte (73.). Als kurz vor Schluss Pascal Kemper kurz vor dem Strafraum rüde von Niklas Benedikt Kühne gefoult wurde, musste er verletzt ausscheiden (88.). Kühne sah Rot, aber der Freistoß brachte nichts ein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.