Derby in der Verbandsliga

Verbandsliga Nord: Eugen Wagner tritt mit Kaufungen beim Ex-Klub CSC 03 an

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Im Zweikampf: Kaufungens Eugen Wagner (vorn) mit dem Weide nhäuser Martin Schäfer.

So schlecht war der Start in die Restrunde der beiden Fußball-Verbandsligisten CSC 03 Kassel und SV Kaufungen nicht. Dennoch stehen die beiden Teams ein wenig unter Druck.

Druck, wenn sie die eigenen Ziele weiter verfolgen wollen. Sie treten am Sonntag um 15 Uhr auf der Jahnkampfbahn gegeneinander an. 

Die Rothosen um den agilen Mittelfeldspieler Karim Kouay mussten bislang zweimal auswärts antreten. Zum einen gelang ein 1:0-Pflichtsieg bei Schlusslicht FSV Dörnberg, zum anderen ein 1:1-Remis im Derby beim OSC Vellmar. Nun soll im ersten Heimspiel des Jahres erneut ein Dreier eingefahren werden.

Der 27 Jahre alte Logistiker warnt allerdings vor dem Gegner. Kouay: „Wir haben in dieser Spielzeit bereits zweimal gegeneinander gespielt und zweimal verloren. In der Hinrunde 1:3 und mit 1:2 nach Verlängerung im Pokal. Wir sollten wissen, was uns erwartet. Zudem handelt es sich um ein Derby und die haben bekanntlich eigene Gesetze.“

Kouay, der seit der Saison 2014/15 für die Mannschaft vom Kreisel auf Torejagd geht und seitdem mit dem Klub zwei Aufstiege feierte, glaubt an einen Sieg gegen den Kontrahenten. „Wir sind einfach besser als der Gegner aufgestellt und haben zudem die größere Erfahrung im Kader“, liefert er gleich die Begründung hinterher. Aber die Rothosen müssen aufpassen, dass sie nicht wieder wie zuletzt Spieler nach Gelb-Roten Karten verlieren. So fehlen im Derby am Sonntag der gesperrte Tim Metzner und die Verletzten Gianluca Maresca und Florian Steinhauer.

Für einen Spieler des Tabellenvorletzten bedeutet die Partie am Kreisel auch die Rückkehr an die Stätte toller Erfolge: Eugen Wagner, der 34-jährige Stürmer der Lossetaler. Der Diplom Verwaltungsbeamte stieg gemeinsam mit seinem früheren Teamkollegen Kouay in die Gruppenliga und nur ein Jahr später in die Verbandsliga auf.

Über Gruppenligist FC Körle landete der Routinier zu Saisonbeginn in Kaufungen. „Wahrscheinlich ist es mein letztes Jahr als aktiver Fußballer“, sagt Wagner, der sich noch fit fühlt, aber nun der Familie zu Liebe kürzertreten will. Dem Fußball bleibt er aber nach wie vor verbunden, schließlich trainiert er seinen Sohn bei der JSG Söhrewald. Und einen zeitaufwendigen Beruf übt er auch aus. Wie in der Hinrunde beim 3:1-Erfolg, als er zweimal erfolgreich war, hofft Wagner am Sonntag beim Ex-Klub auf eine Überraschung.

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