Verbandsliga Nord

Rückenwind vor Spiel gegen Schwalmstadt: Sand will zurück zu alter Stärke

+
Ein erfolgreiches Duo: Interimstrainer Michael Heimrich (rechts) und sein Mitstreiter Tom Samson wollen auch in Schwalmstadt in der Erfolgsspur bleiben. 

Sand. Bei Fußball-Verbandsligist SSV Sand läuft es wieder: Seit der Trennung von Trainer Jörg Schäfer läuft der Turbo wieder auf Hochtouren beim SSV.

Die Bilanz der Interimslösung, bestehend aus dem bisherigen Torwarttrainer Michael Heimrich undt dem Spielertrio Tobias Oliev, Steffen Bernhardt und Tom Samson: Zwei Spiele, zwei Siege, acht Treffer und nur ein Gegentor.

Diesen Höhenflug wollen die Sander am Samstag, 16 Uhr, in Ziegenhain beim 1. FC Schwalmstadt fortschreiben und damit weiter Richtung oberes Tabellendrittel marschieren. Das ist kein unlösbares Vorhaben, jedoch auch keine leichte Aufgabe: Der Schwälmer Traditionsverein, der schon bessere Zeiten erlebte, darf sich keine Gastgeschenke erlauben. Mit nur sieben Punkte steht man als Tabellenvorletzter auf einem Abstiegsplatz. Sand hat als Achter doppelt so viele Punkte.

So spricht die Statistik denn auch für den Gast: Sand spielte bislang auswärts ganz ordentlich, holte dort sieben von zwölf möglichen Punkten. Schwalmstadt hingegen gab bislang zu Hause schon acht Zähler ab. Allerdings ist der SSV gewarnt: In der vergangenen Saison, als Sand deutlich besser dastand als derzeit, gab es zweimal ein 1:1-Remis gegen den 1. FC.

Nach zwei Siegen aber ist Sand hochmotiviert – und selbstbewusst. Gleiches aber gilt für den Gegner, der zuletzt 2:1 bei Eintracht Baunatal gewann. So erwartet Heimrich einen kämpferischen Gegner, der um jeden Ball kämpfen wird. Für Heimrich geht es in Schwalmstadt zunächst darum, „zur gewohnten, alten Stärke zurückzufinden, wobei für mich die Wiederherstellung der defensiven Ordnung vor dem Tore schießen rangiert.“

Der von Heimrich geäußerte Wunsch nach der stabilen Abwehr ist in den vergangenen beiden Spielen schon Wirklichkeit geworden. Es gab nur einen völlig unnötig kassierten Treffer, einen Eschweger Freistoß von der Mittellinie. Hinzu kommt, dass die Sander auch die Chancenverwertung wieder neu entdeckt haben. Dass acht der 18 SSV-Tore in den vergangenen zwei Spielen fielen, spricht eine deutliche Sprache. So kann es aus Sicht des SSV-Anhangs weitergehen.

Bis auf die Dauerverletzten wird Michael Heimrich auf den zuletzt erfolgreichen Kader zurückgreifen können. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.