Verbandsliga Nord

Das Ziel von Hombressen/Udenhausen lautet Klassenerhalt

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Lockerer Dauerlauf: Trainer Marco Siemers (links) und Co-Trainer Dominik Lohne (rechts) mit Adrian Schäfer, Adrian und Lennart Carrier sowie Michel Hecker.

Egal welche Sportart: Nach einem Aufstieg holen Vereine meist Neuzugänge, um die Mannschaft zu verstärken und auf die gestiegenen Anforderungen vorzubereiten. 

Für die Fußballer der SG Hombressen/Udenhausen, die den Sprung von der Gruppenliga in die Verbandsliga geschafft haben, besitzt diese Regel keine Gültigkeit.

Mit Adrian Schäfer vom TuSpo Grebenstein fand nur eine Verstärkung für die Defensive den Weg in den Kader. „Natürlich wollen wir uns möglichst gut präsentieren, aber unsere Motivation ist eine andere“, sagte Edgar Schmidt bei der Vorstellung der Mannschaft am gestrigen Vormittag in Udenhausen. „Wir geben kein Geld für Spieler aus. Wir setzen auf Gemeinschaft und Zusammenhalt. 

Viele andere Vereine drehen das Rad einfach zu weit“, meinte der Pressesprecher zum Einstieg in die neue Saison ohne großartige Veränderungen. Abgewartet werden muss, wie sich der eigene Nachwuchs schlägt. Michel Hecker, Lennart und Adrian Carrier ergänzen das 21-köpfige Aufgebot des Aufsteigers. Bastian Jenzowski kehrte vom TSV Zierenberg zurück zu den Vereinigten. Er ist aber zunächst für die zweite Mannschaft, die mit Frank Siebert einen neuen Trainer hat, vorgesehen.

„Wir haben uns in der vergangenen Saison toll geschlagen, aber die Verbandsliga ist etwas anderes“, sagte Marco Siemers bei der Präsentation. „Wir müssen uns auf höheres Tempo und mehr körperliche Härte einstellen.“ Und darauf arbeitet er, aber auch sein Team mit großem Ehrgeiz hin. „Die Mannschaft ist fußballerisch gut ausgebildet“, ist der SG-Trainer sicher, dass seine Jungs sich schnell auf die neuen Herausforderungen einstellen werden.

Wie bei jedem Aufsteiger ist der Klassenerhalt oft das Ziel. Hombressen/Udenhausen muss dazu mindestens fünf Mannschaften hinter sich lassen.

Damit dies gelingt, will Siemers sein Konzept gegenüber der vergangenen Saison etwas verändern und leicht defensiver agieren, ohne aber die Offensive zu vernachlässigen.

Auf dem Weg zum Klassenerhalt hofft Siemers auch auf die Unterstützung durch die eigenen Anhänger. Eine gute Rückendeckung sei schließlich die halbe Miete. Zum ersten Serienspiel (27. oder 28. Juli) in Willingen hat die SG bereits einen Bus gechartert. Auch am zweiten Spieltag muss die SG reisen. Gegner ist der Melsunger FV. Dann kommt Türkgücü Kassel, anschließend einer der heißen Titelanwärter, der CSC 03 Kassel.

Das erste Testspiel gibt es am Mittwoch, 19 Uhr, gegen den westfälischen Bezirksligisten Peckelsheim.

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