Ritter steht vor Debüt für 1. FC Schwalmstadt gegen SSV Sand

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Torjäger unter sich: Sands Tobias Oliev (links) und Schwalmstadts Brian Mitchell treffen sich am Samstag mit ihren Mannschaften in Ziegenhain wieder. 

Ziegenhain. Ein Lieblingsgegner kommt: Ausgerechnet der amtierende Vize-Meister SSV Sand zählt in der Fußball-Verbandsliga zu den Teams, gegen die der 1. FC Schwalmstadt eine überdurchschnittliche Bilanz hat. Und diese am Samstag (16 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) weiter verbessern möchte.

„Es ist unser Trumpf, dass Sand weiß, wie schwer wir zu bespielen sind. Dazu brauchen wir allerdings eine ganz, ganz hohe Laufbereitschaft“, erklärt FCS-Coach Atilla Güven vor dem siebten Heimspiel seit 2011 gegen den SSV. Nach vier Siegen bei 11:0-Toren verlor Schwalmstadt am 27. August 2016 zwar mit 0:2, ärgerte das Team aus dem Nachbarkreis aber am 10. März dieses Jahres beim 1:1.

Da auch das Hinspiel in der vergangenen Serie 1:1 endete, fehlten Sand vier Punkte aus diesen Duellen. Die waren mitentscheidend für den Klassenerhalt des FCS in Verbands- und Gruppenliga und verhinderten den Aufstieg des Rivalen in die Hessenliga. „Das hat uns ebenso wie die beiden Niederlagen gegen Kaufungen immens geärgert. Da haben wir einiges gutzumachen und wollen unterstreichen, dass wir die Kurve gekriegt haben“, betont Tobias Oliev.

Sand kommt mit überragender Offensive

Der 31-jährige Ex-Schwalmstädter hat seit zwei Wochen und der Trennung von Coach Jörg Schäfer gemeinsam mit Torwarttrainer Michael Heimrich, Urgestein Steffen Bernhardt und dem verletzten Verteidiger Tom Samson das Sagen. Die Folge: Ein 1:0 bei der SG Johannesberg und eine Lehrstunde für die SV Eschwege 07 beim 7:1. Womit der Tabellensechste zwar noch keine Tuchfühlung zu den beiden Spitzenteams SG Barockstadt II und SV Steinbach hat, aber immerhin beweist, wo die Stärken der Mannschaft liegen. Nämlich in der Offensive, wo sich in der Regel fünf mit vielen Freiheiten ausgestattete Angreifer tummeln. Neben Oliev (4 Tore) stehen hier Jan-Philipp Schmidt (6), Pascal Itter (3), der wiedergenesene Steffen Klitsch (2), Steffen und Simon Bernhardt sowie Neuzugang Antonio Bravo Sanchez (ehemals FCS) und Daniel Wissemann (früher Haddamar) zur Auswahl. Verletzt bis Mindestens Ende Oktober fehlt noch der Ex-Singliser Daniel Wagner.

Joel Ritter

„Das ist enorm viel Qualität. Wir müssen sie früh bei der Ballannahme stören und Überzahlsituationen schaffen“, gibt Güven seinen Schützlingen mit auf den Weg. Einer der Jüngsten steht besonders im Fokus: Joel Ritter. Das Eigengewächs darf sich als vierter Torwart beweisen. Routinier Steffen Völker fehlt weiterhin verletzt, Alessandro Seck (drei Wochen) ist ebenso wie Tobias Girschikofsky (bis Sonntag) verreist. An Feldspielern muss neben Kapitän Patrick Herpe, dessen Bandscheiben-Operation am Mittwoch gut verlaufen ist, auch Jan Niklas Brandner (Urlaub) ersetzt werden. Dafür kehrt Verteidiger Maximilan Schuch zurück. Um seinen Teil dazu beizutragen, dass der starke SSV ein Lieblingsgegner des FCS bleibt. 

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