Der zweite Platz ist in Reichweite

Verbandsliga: Sand gewinnt das Verfolgerduell gegen Bad Sooden

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Alles im grünen Bereich: Der Sander Abwehrchef, der hier gegen den Sodener Sven Hassler (rechts) klärt, ließ mit seinen Teamkameraden nichts anbrennen. Das Ergebnis: ein klarer 4:1-Sieg gegen Bad Soden.

Sand. Nach dem 4:1-Heimsieg über Bad Sooden hat der SSV Sand nun den zweiten Platz der Verbandsliga im Visier.

Der SSV Sand setzte in der Fußball-Verbandsliga seinen Vormarsch Richtung möglicher Höherklassigkeit nahtlos fort. Gestern Abend fegte das Team von Trainer Peter Wefringhaus in einem Nachholspiel die als Tabellendritter angereiste SG Bad Soden mit 4:1 (1:1) von der heimischen Höhe und tauschte damit mit den Sprudelstädtern aus dem Spessart den Tabellenplatz. Der Rückstand des SSV auf den FC Schwalmstadt als aktueller Relegant nach oben beträgt nur noch einen Zähler, wobei die Schwälmer aber schon eine Partie mehr absolviert haben.

Natürlich war Gästecoach Sead Mehic enttäuscht: „Wir haben heute eine verdiente Niederlage kassiert. Vor allem im ersten Durchgang waren wir zu passiv, hatten keine Körpersprache.“

Auf der anderen Seite strahlte SSV-Trainer Peter Wefringhaus: „Spielerisch ist meine Elf eigentlich etwas hinter meinen Erwartungen geblieben. Sie hat sich jedoch in einer hart umkämpften Partie robust und bissig präsentiert und sich dafür auch hochverdient belohnt.“

In einer sehr intensiv geführten Begegnung erarbeiteten sich die Sander zwar ein optisches Plus und hätten auch in Führung gehen können. Doch ein Distanzschuss von Christian Guthof (5.) strich knapp am Pfosten vorbei, der dann bei einem Schuss von Daniel Wagner den schon angestimmten SSV-Torjubel verstummen ließ,

Die Bad Sodener lauerten auf ihre Konterchancen, eine davon nutzte Samet Degermenci (33.) zur überraschenden Gäste-Führung. Doch deren Freude war nur von kurzer Dauer, denn im direkten Gegenzug glich Daniel Wagner (35.) aus.

Nach dem Seitenwechsel blieb Sand am Drücker. Mit Erfolg. Nach feiner Vorarbeit von Wagner erzielt Lukas Knigge (50.) das 2:1. Den möglichen Gleichstand verhindert SSV-Schlussmann Johannes Schmeer bei einem Freistoßhammer von Anil Albayrak (52.). Wie man vollstreckt, bekamen die Gäste fast postwendend von Daniel Wagner (56.) gezeigt. Den Schlusspunkt setzte Steffen Bernhardt (85.) nach toller Vorarbeit von Tobias Oliev.

Sand: Schmeer - Garwardt, Knigge (88., Wicke), Oliev, Klitsch, Bernhardt, Guthof, Bräutigam, Moskaltschuk (69., Kaczenski), Schäfer, Wagner (78., Luckei).

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