Zweites Heimspiel nach Winterpause

Verbandsliga: SSV Sand gewinnt 5:0 gegen Schwalmstadt

Setzte den Schlusspunkt: Der Sander Tom-Michell Samson (links), hier mit dem Schwalmstädter Patrick Herpe im Kampf um, den Ball, erzielte in der Schlussminute den fünften Treffer für seine Farben. Foto: Reinhard Michl

Im zweiten Heimspiel an der Winterpause gewann der SSV Sand 5:0 gegen Schwalmstadt.

Denn nach dem 4:0-Heimsieg gegen Vellmar gewann die gastgebende Elf von Trainer Mario Deppe gegen den 1. FC Schwalmstadt gar mit 5:0 (3:0).

So war SSV-Trainer Mario Deppe mit dem Ergebnis rundum zufrieden, nicht jedoch über weite Strecken mit den fußballerischen Leistungen seiner Spieler. „Letztlich sprechen die Tore aber für uns.“

Enttäuschung dagegen bei seinem Schwalmstädter Kollegen Atilla Güven, der nach zuletzt vier ungeschlagenen Spielen in Folge diesmal mit leeren Händen dastand. „Meiner Mannschaft hat heute die zuletzt an den Tag gelegte Energieleistung gefehlt.“

Nach einem Sander Kantersieg sah es zunächst aber nicht nach aus. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, besaßen auch gute Chancen. Die beste davon hatte der in die Gasse geschickte Schwälmer Brian Mitchell (33.), der aber an Platzherrenkeeper Rick Christof scheiterte. Vorher hätte aber SSV-Kapitän Tobias Oliev (5.) und Steffen Klitsch (10.) ihre Farben in Führung bringen können.

Dann gaben die Sander plötzlich richtig Vollgas, spielten schnell und direkt und stellten innerhalb von acht Minuten durch die Treffer von Salko Dzaferi (34.), Tobias Oliev (41.) und Antonio Bravo-Sanchez (42.) die Weichen auf Erfolg. Dazwischen haderte Gästespieler Leon Lindenthal (36.) mit dem Schicksal, verfehlte sein Kopfball doch knapp das Ziel.

Der Kopf eines Schwälmers sollte noch einmal im Blickpunkt stehen. Sein Abwehrversuch mit dem Haarschopf ging nämlich nach hinten los. Tobias Oliev (52.) schaltete am schnellsten, und ieß FC-Keeper Joel Ritter keine Chance - 4:0.

Schwalmstadt steckte zwar nicht auf, ohne aber Platzherrentorwart Christof vor ernste Probleme zu stellen. Seine Vorderleute ließen, in den letzten zwölf Spielminuten, da gar in Unterzahl durch das verletzungsbedingte Ausscheiden des eingewechselten André Wicke, einfach nichts anbrennen. Vielmehr mussten die Schwälmer fast mit dem Schlusspfiff durch Tom-Michell Samson gar das 5:0 schlucken. Vorbereiter war, wie schon beim 3:0, Sands Torschützenkönig Jan-Philipp Schmidt, der diesmal aber nicht ins Schwarze treffen konnte.

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