Verbandsligist Sand feiert 3:1-Sieg gegen Korbach

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Guter Körpereinsatz: Der Sander Daniel Wagner kann vom Korbacher Nico Müller nicht am Torschuss gehinder werden. Der Ball verfehlt aber das Ziel. 

Sand. In Überzahl gewann der SSV Sand sein Heimspiel und hat damit die zuletzt hingelegte Talfahrt beendet

Sand. Nach einer zuletzt hingelegten Talfahrt gáb es für den SSV Sand in der Fußball-Verbandsliga wieder ein Erfolgserlebnis. Die Elf von Trainer Peter Wefringhaus bezwang auf der heimischen Höhe den TSV Korbach mit 3:1 (1:0).

Ein zufriedener SSV-Coach: „Meine Mannschaft ist vor und vor allem während des Spiels wieder als geschlossenes Team aufgetreten und hat sich dafür zu Recht belohnt. Dies ist der richtige Weg, um unter rauszukommen.“

Sein Korbacher Kollege Jörg Büchse hätte sich natürlich ein anderes Ergebnis zu seinen Gunsten gewünscht. „Der Knackpunkt in unserem Spiel war die frühe gelb-rote Karte für Jan Pohlmann nach knapp einer halben Stunde. Im zweiten Durchgang mussten wir neidlos die Überlegenheit der Sander anerkennen, die verdient den Sieg einfuhren.“

Lediglich in den Anfangsminuten begegneten die Korbacher den Platzherren auf Augenhöhe, danach diktierte Sand überwiegend das Geschehen und hätte den Chancen nach mehr als mit der Führung durch Steffen Klitsch (37.) nach einer feinen Einzelleistung in die Pausenerfrischung gehen können.

Das bestrafte kurz nach dem Seitenwechsel Jan Henrik Vogel (48.) mit einem 25-Meter-Freistoß, bei dem SSV-Schlussmann Johannes Schmeer nicht gerade gut aussah. Das war es dann aber auch auf der Korbacher Seite. Die hielten zwar immer voll dagegen, ohne sich jedoch auch nur eine einzige nennenswerte Einschussmöglichkeit zu erarbeiten.

Da präsentierten sich die Sander schon aus einem ganz anderen Holz geschnitzt und hätten nach der erneuten Führung durch Robert Garwarth (59.), die Tobias Oliev (61.) 100 Sekunden später ausbaute, ihr Torkonto beträchtlich aufstocken können. Das verhindrten aber nicht nur mangelhafte Abschlussqualitäten und Gästekeeper Steffen Asmuth, sonder auch der Unparteiische Carsten Dücker (Nüsttal) und seine Mitstreiter an den Linien. Ein regulär erzieltes Tor von Oliev wurden nicht anerkannt.

Der SSV-Sieg wurde aber teuer erkauft, kam nach einem Foul an Christian Kellermann (81.) doch der angeforderte Rettungswagen zum Einsatz.

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