Verbandsliga: Engelhainer wollen Primus Borussia Fulda ärgern – Wesner bald zurück

Verdirbt Mengsberg die Party?

Kein Tor für Melsungen: Hier retten Mengsbergs Tormann Tobias Girschikofsky und Andrzej Fydrych (rechts) im Kreisduell mit vereinten Kräften vor dem Melsunger Nick Krug. Foto: Kasiewicz

Mengsberg. Ja, er lebt noch: Der Glaube der Fußballer des TSV Mengsberg, im dritten Anlauf in der Vereinsgeschichte in der zweithöchsten hessischen Spielklasse verbleiben zu können. Als Mutmacher dient der 4:1-Sieg im Schwalm-Eder-Duell beim Melsunger FV, wenngleich die heutige Hürde im Nachholspiel der Verbandsliga gegen Spitzenreiter Borussia Fulda (18.30 Uhr) nicht höher sein könnte.

Denn die Osthessen stehen kurz vor der Krönung einer überragenden Serie, die mutmaßlich im Durchmarsch von der Gruppenliga Fulda in die Hessenliga mündet. Eventuell schon in Mengsberg. Die Fuldaer haben bereits den Sekt kalt gestellt und würden nur allzu gern die Meisterschaft am Engelhain klarmachen. Dazu müsste die Elf von Trainer Oliver Bunzenthal gewinnen. Zehn Punkte beträgt der Vorsprung der Borussia auf den Hünfelder SV. Alle anderen Teams hat der Neuling längst abgehängt.

Deutlich mehr Konkurrenz gibt’s für Mengsberg. KSV Baunatal II (27 Punkte/27 Spiele) und BC Sport Kassel (24/26) streiten mit dem TSV (24/27) um den 13. Platz, der derzeit der Relegationsrang wäre. Da der OSC Vellmar und der FSC Lohfelden den Klassenerhalt in der Hessenliga am Wochenende geschafft haben, ist das Thema mit fünf Absteigern aus der Verbandsliga vom Tisch. Zittern müssen aber noch der SVA Bad Hersfeld (33/29) und SC Willingen (32/26).

Mengsberg hofft im Vergleich zum 4:1 in Melsungen auf Verstärkung der zuletzt angeschlagenen Mike Kleinmann und Philipp Kloske. Sicher fehlen werden weiterhin Dardan Rama (Rot-Sperre), Peter Popielarz (Kreuzbandriss) und der langjährige Abwehrchef Alexander Wesner (Auslandssemester), der in Kürze am Engelhain zurück erwartet wird und in der kommenden Serie dem Team um die Torhüter Tobias Girchikofsky und Sacir Nikocevic sowie Routinier Andrzej Fydrych erhalten bleibt. (sbs)

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