Fußball-Verbandsliga: Sand kehrte aus Weidenhausen als 2:1-Sieger zurück

Wagner lässt SSV jubeln

Matchwinner: Der Sander Daniel Wagner (links) erzielte in der ersten Minute der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer beim SV Adler Weidenhausen. Foto: Michl

WEIDENHAUSEN. „Mit einem Remis wäre ich auch zufrieden gewesen. Doch dieser Sieg geht bei mir wie Öl runter.“ Das war der erste Kommentar des überglücklichen Sander Fußballchefs Helmut Bernhardt nach dem Schlusspfiff der Fußball-Verbandsligapartie des SSV am Samstagnachmittag beim SV Adler Weidenhausen. Da haben am Hohen Meißner die Sander von Coach Peter Wefringhaus mit einem 2:1 (0:0)-Erfolg drei Punkte mit nach Hause genommen

Danach sah es bis fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit aber nicht aus. Denn da wähnten sich die gastgebenden Adler durch den Treffer von Liga-Topvollstrecker Sören Gonnermann (57.) schon auf der Siegerstraße. Doch dann kam im Doppelpack der Auftritt des Sander Torschützenkönigs Tobias Oliev. Mit einem feinen Pass servierte er den Ball exakt in den Lauf des mitaufgerückten Robert Garwarth (85.), der keine Mühe hatte, um dem völlig chancenlosen Platzherrenschlussmann Johannes Klotzsch das Nachsehen zu geben – 1:1.

Doch damit noch nicht genug. In der ersten Minute der Nachspielzeit widersetze sich Tobias Oliev der gesamten Adler-Abwehr und leitete den Ball mit der Hacke weiter an Daniel Wagner (90.+1), der Keeper Klotzsch erneut mit dem entscheidenden SSV-Siegtor düpierte.

Helmut Bernhardt: „Es war der erwartet erbitterte Schlagabtausch auf Augenhöhe, denn nur der Sieger konnte weiteren Abstand zur Gefahrenzone gewinnen.“

Die erste Topchance besaß Steffen Klitsch (4.). Doch er verzweifelte in dieser Situation wie auch später mit einem Freistoßhammer (58.) an SV-Schlussmann Klotzsch.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hielt der SSV-Torwart Johannes Schmeer mit einer Glanztat gegen Benjamin Orschel (43.) den SSV im Spiel. An Gonnermanns Tor (57.) war er schuldlos.

Anschließend hätte der SV durch Orschel und Jan Gerbig den Sack zumachen können. Doch Orschel scheiterte am überragenden Schmeer, Gerbig verfehlte knapp das Ziel.

Dies war für Sand wie ein Weckruf. Die Wefringhaus-Elf erhöhte den Druck und das Tempo, wobei Steffen Bernhardt (79.) schon das Spiel hätte vorentscheiden können. Sein Freistoß touchierte aber nur die Querlatte. Garwardt und Wagner machten es besser.

Sand: Schmeer - Garwardt, Knigge, Bräutigam,. Wicke (73., Kaczenski), Schäfer, St. Bernhardt, Si. Bernhardt (78., Moskaltschuk), Wagner, Oliev, Klitsch (88., Luckei). (zih)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.