Unklar ist noch, ob die Partie in der Fußball-Verbandsliga Nord zwischen Sand und Johannesberg stattfindet

Wenn das Wetter mitspielt

Jörn Bochmann

Sand. Der Rasen ist feucht, der Boden aufgeweicht. Da es in den vergangenen zwei Tagen aber trockenes und freundliches Wetter gab, könnte die Partie des Fußball-Verbandsligisten SSV Sand gegen die SG Johannesberg stattfinden.

„Die Chancen stehen 50 zu 50“, sagt Jörn Bochmann, Pressesprecher des SSV Sand, vor dem Spitzenspiel am Sonntag, 14.30 Uhr, und schiebt nach: „Ich habe so meine Zweifel.“ Das Grün auf der Sander Höhe mache optisch einen guten Eindruck, „der Untergrund aber ist recht tief“, berichtet Bochmann. „Stimmen die Vorhersagen des Deutschen Wetterdientes, dass es am Wochenende wieder kühl und regnerisch wird, kann am Sonntag wohl nicht gespielt werden.“

Glücklich wäre der Tabellendritte nicht, wenn die Begegnung ausfallen würde. Bochmann: „Wir hatten schon einige Spielabsagen und werden deshalb alles dafür tun, dass diese Partie angepfíffen wird.“ Probleme bereite die Drainage. Diese erfülle nicht ihre Aufgaben. Sie sei zu stark verdichtet. „Da muss dringend etwas passieren“, klagt Bochmann.

Die Regenfälle zu Beginn der Woche haben auch die Trainingseinheiten des SSV beeinträchtigt. „Die Mannschaft hatte keine guten Bedingungen auf dem B-Platz. Ein gutes Training sieht anders aus“, sagt Bochmann vor dem Top-Spiel. „Es wäre schön, wenn wir das letzte Heimspiel des Jahres gewinnen würden.“

Die Begegnung gegen Kaufungen am 4. Dezember wurde bereits von Klassenleiter Horst Riemenschneider gedreht. Das Wefringhaus-Team läuft dann nicht daheim, sondern auf dem Kunstrasenplatz beim Aufsteiger auf.

Knapper Sieg im Hinspiel

Die Sander haben gute Erinnerungen an den kommenden Gegner, wenngleich der 1:0-Sieg in Johannesberg zu Beginn der Saison glücklich war. Die SG verschoss in der Nachspielzeit einen Elfmeter.

Die aktuelle Lage spricht nicht zwingend für einen erneuten Erfolg des SSV. Der Gegner aus dem Fuldaer Raum führt das Klassement an. Ungewöhnlich ist das Torverhältnis der SG. Hinten top (erst 14 Gegentore) und vorne? Da ist noch Luft nach oben. Die Torfabrik von Johannesberg strotzt nicht gerade vor Originalität. Nur zwei Teams sind in der Offensive noch harmloser als der Spitzenreiter. Die beiden Kellerkinder Petersberg (21) und Mengsberg (12) haben weniger Tore geschossen als der Aufsteiger. Trotzdem thront die Mannschaft an der Spitze. Das Team ist ein Meister der Effizienz. Mit nur 25 Toren holte es 39 Punkte aus den vergangenen 18 Begegnungen. Erstaunlich.

Wird am Sonntag auf der Sander Höhe gespielt, tritt der SSV (32 Punkte) in Bestbesetzung an. „Alle Spieler sind fit,“ sagt Bochmann.

Von Joachim Hofmeister

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