Fußball-Verbandsliga: MFV gastiert am Sonntag in Sand - Wefringhaus hat SSV-Deckung verbessert

Wiedersehen mit dem Ex-Trainer

Leistet gute Arbeit in Sand: Trainer Peter Wefringhaus, der bis zum Sommer noch beim Melsunger FV tätig war. Foto: Kasiewicz/nh

Melsungen/Sand. Egal, wie es ausgeht: Nach dem Spiel der Verbandsliga am Sonntag (14.45 Uhr) beim SSV Sand werden die Fußballer des Melsunger FV noch eine Weile mit dem Coach der Gastgeber bei ein, zwei Bierchen zusammensitzen. Kein Wunder, denn Peter Wefringhaus war fünf Jahre lang als Coach an der Fulda tätig, ehe er in diesem Sommer eine neue Herausforderung gesucht und – auf der Sander Höhe – gefunden hat. „Peter war immer beliebt in Melsungen“, sagt MFV-Verteidiger Timo Rudolph, der genauso wie Torwart Sascha Beetz noch heute in engem Kontakt zu Wefringhaus steht. Klar, die Beiden waren seine Assistenten.

Für 90 Minuten wird die Freundschaft allerdings ruhen. „Wir wollen nicht nur Statisten sein, sondern auch etwas Zählbares mitnehmen“, erklärt Rudolph. Nach dem 2:0-Erfolg vom Mittwoch in Baunatal haben die Bartenwetzer wieder ein kleines Polster zum Abstiegsrelegationsrang. „Das macht es für Sonntag ein bisschen einfacher“, weiß der Defensivmann.

Vor zwei Jahren feierten die Melsunger in Sand mal einen 2:1-Sieg - trotz einer Roten Karte gegen Beetz. Zweifacher Torschütze war Hendrik Schmidt. Mittlerweile ist es ziemlich schwierig, überhaupt einen Treffer gegen den SSV zu erzielen. Denn der Tabellendritte stellt mit lediglich neun Gegentreffern die zweitbeste Hintermannschaft. „Wir stehen defensiv sehr stabil“, freut sich Peter Wefringhaus darüber, dass seine Elf in den vergangenen sechs Partien fünfmal „zu Null“ spielte. Das einzige Gegentor resultierte aus einem Elfmeter - beim 8:1 gegen Vellmar II.

Mit 31 Zählern liegt Sand, das in Torjäger Tobias Oliev, Torwart Johannes Schmeer und Abwehrrecke Robert Garwardt drei frühere Schwalmstädter Hessenliga-Akteure beheimatet, voll im Soll. Eigentlich hatte der Klub aus dem Altkreis Wolfhagen einen Rang zwischen fünf uns sieben angepeilt. „Nun“, meint Wefringhaus, „ist aber zwischen zwei und sechs alles möglich.“ Der Abstand zum souveränen Spitzenreiter und Top-Favoriten Borussia Fulda beträgt sieben Punkte.

Aktuell muss der SSV auf Christian Guthof (langzeitverletzt) verzichten. Der Einsatz von Simon Bernhardt (Leistenprobleme) ist fraglich. Im MFV-Lager hofft man, dass Boris Bajic (angeschlagen) wieder zur Verfügung steht. Unklar ist auch, ob Verteidiger Ibrahim Zahirovic, der in der Partie in Baunatal eine Zerrung erlitten hat, mitwirken kann.

„Wir müssen kompakt stehen und wollen Nadelstiche setzen“, erklärt Rudolph. Vor einer Partie, der nicht nur die Melsunger Nick Krug und Christoph Grunewald als Ex-Sander Spieler entgegen fiebern. (bjm)

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