Wilhelm ist heiß auf den siebten Platz

Verbandsliga: Melsunger Trio in Kassel am Start

Niklas Rading

Kassel/Melsungen. Zum Start in die Rückrunde haben die Verbandsliga-Fußballer des Melsunger FV den siebten Platz im Blick. Den Rang hinter den fünf Verfolgern von Spitzenreiter Borussia Fulda. Mit einem Sieg beim KSV Hessen Kassel II (So. 15 Uhr, G-Platz, wohl Kunstrasen) kann der MFV mit der Regionalliga-Reserve nach Punkten gleichziehen und hat ein Nachholspiel in der Hinterhand.

„Wir wollen uns vorn im Mittelfeld festsetzen. Nebenbei können wir dadurch den Vorsprung nach unten ausbauen, damit wir da nicht mehr hingucken müssen“, erklärt Michael Wilhelm. Melsungens Trainer war durchaus verärgert, dass das jüngste Spiel beim SSV Sand spät gegen 11.30 Uhr abgesagt wurde. Seine Schützlinge hatten dadurch drei Tage in Folge frei.

Sonderlich gut waren die Bedingungen im Training anschließend nach den Regenfällen der Vortage nicht. Da käme es Wilhelm gelegen, beim KSV II auf Kunstrasen zu spielen. „Auch wenn wir nur auf Naturrasen trainieren, kommt uns das entgegen. Technisch haben wir was drauf“, weiß Wilhelm. Ein Beleg: Melsungen ist amtierender Hallenkreismeister.

Personell sieht es besser aus als vor einer Woche. Boris Bajic ist nach auskurierter Bauchmuskelzerrung wieder dabei, auch Christoph Grunewald, der gegen Sand angeschlagen hätte passen müssen, kann mitwirken. Als Alternative steht zudem Niklas Rading (nach Zerrung) parat. Guter Dinge sind die Melsunger außerdem, weil sie im Hinspiel mit 3:2 nach Toren von Bajic, Hendrik Schmidt und Mario Kilian gewannen. „Kassel ist jetzt aber stärker einzuschätzen, weil sie sich spielerisch gesteigert haben“, mahnt Wilhelm.

Vier der vergangenen fünf Begegnungen entschieden die Junglöwen für sich. Beim 2:1 gegen Bad Hersfeld kassierte Kapitän Jens Wörner aber eine Rote Karte. Daneben fehlen Rashid Hajdari (Bänderriss) und Nael Najjer (Sperre). Luis Göbel, der umgeknickt war, und Andrej Cheberenchuk (Muskelverhärtung auskuriert) sind dafür wieder Optionen für Trainer Karl-Heinz Wolf. „Melsungen ist ähnlich wie Bad Hersfeld einzuschätzen“, meint der frühere Neukirchener, der auf Tore Foto: Haun/nh

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