Verbandsliga: Sand beim Tabellenletzten

SSV will endlich siegen

Drei Punkte im Blick: SSV-Trainer Peter Wefringhaus. Foto:  Michl

Sand. Aller guten Dinge sind drei. Dieser volkstümlichen Redensart will der SSV Sand am dritten Spieltag der Fußball-Verbandsliga im doppelten Wortsinn Wahrheitsgehalt verleihen. Am Samstag, 15 Uhr, beim SV Buchonia Flieden möchte die Elf von Trainer Peter Wefringhaus nicht nur nach zwei Unentschieden weiter ungeschlagen bleiben, sondern endlich auch erstmals die volle Ernte für sich reklamieren und nicht baden gehen. Der Sportplatz in Flieden heißt nämlich „Im Weiher.“

Letztmalig gastierten die Sander dort am 1. Dezember 2013, Gegner war da jedoch die Buchonia-Zweite, die am Ende der Saison in die Gruppenluga absteigen musste. Durch drei Treffer von Tobias Oliev sowie den Toren von Simon Bernhardt und Christian Eckhardt trat der SSV als 5:0-Sieger die Heimreise an. So einfach wird es diesmal mit Sicherheit nicht werden, vielmehr erwartet Wefringhaus einen Gastgeber, der auf Biegen und Brechen alles in die Waagschale werfen wird. Denn die aus der Hessenliga abgestiegenen Osthessen unter ihrem Neutrainer Meik Voll als Nachfolger von Martin Hohmann haben mit zwei Niederlagen einen klassischen Fehlstart hingelegt und stehen als Tabellenletzter bereits mit dem Rücken zur Wand. „Wenn auch meine Mannschaft gegen Hünfeld (0:0), Bad Soden (1:1) und zuletzt im Pokal gegen Hessenligist Lehnerz (1:3) noch nicht spieltechnisch die Erwartungen erfüllen konnte, so stimmten aber voll und ganz die Einstellung und die kämpferische Leistung“, sagt Wefringhaus. Gerade im Pokal gegen Lehnerz hätte seine Mannschaft auch für eine Überraschung sorgen können, besaß sie da doch die Mehrzahl guter Chancen.

Mittwoch kommt SCW

Personell kann Wefringhaus nicht seine Wunschformation auflaufen lassen. Neben den weiterhin verletzten Christian Kellermann und Simon Bernhardt stehen auch Bastian Schäfer (Armbruch) und der gesperrte Robert Garwardt nicht zur Verfügung.

Nach der Partie in Flieden hat das Wefringhaus-Team gerade einmal vier Tage Zeit zum regenerieren. Denn bereits am kommenden Mittwoch, 18.45 Uhr, gastiert mit dem SC Willingen der derzeitige Spitzenreiter auf der Sander Höhe.

Von Reinhard Michl

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