Fußball-Verbandsliga: Willinger Blick gen Himmel

Hünfelder SV gastiert am Sonntag im Hoppecketalstadion

Könnte eine wichtige Alternative bilden: der Willinger Christoph Keindl. Foto:  Archiv

Willingen. Vor dem vermeintlich letzten Heimspiel des Jahres 2014 steht der SC Willingen in der Fußball-Verbandsliga Nord. Die Mannschaft um das Trainergespann Ulrich Schwalenstöcker und Bernd Keindl empfängt zu Beginn der Rückrunde den Hünfelder SV.

Die Upländer haben am Sonntag ab 14.45 Uhr die Chance, die Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen. Dort ging der Tabellenneunte mit 1:4 unter.

„Besonders gegen Hünfeld haben wir den Start sang- und klanglos versemmelt“, erinnert sich Ulrich Schwalenstöcker. „Daher wollen wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren und uns noch vor Weihnachten eine gute Ausgangsposition schaffen.“ Diese Gelegenheit verpasste seine Elf am vergangenen Wochenende, als die Partie gegen die Reservemannschaft des KSV Baunatal witterungsbedingt ausfiel. Ob überhaupt an diesem Sonntag im Hoppecketalstadion der Ball rollt, ist noch ungewiss. „Alle Spieler sind gesund und munter, gucken ab und zu sorgenvoll zum Himmel und freuen sich auf das Spiel am Sonntag“, sagt der Trainer.

Denn: Personell sieht es langsam wieder besser im Upland aus. Die Verletzung von Daniel Butterweck aus dem Spiel in Vellmar hat sich als nicht so schlimm herausgestellt wie vermutet, sodass er spielen kann. Bei Christoph Keindl sieht es ebenfalls besser aus; er könnte eine wichtige Alternative bieten. Dagegen konnte Max Ullbrich am vergangenen Wochenende nicht sein Debüt feiern, da das Spiel der zweiten Mannschaft ebenfalls ausfiel. „Allerdings ist „Toppi“ zumindest wieder im Kader“, freut sich Schwalenstöcker über die Genesung des Torjägers.

Trotz der erfreulichen Nachrichten ist Vorsicht geboten: Mit dem Tabellen-Fünften Hünfelder SV gastiert ein Aufstiegsaspirant beim SCW, der sich mit einem Sieg auf den Relegationsplatz zur Hessenliga vorschieben könnte. Besondere Vorsicht ist vor Toptorjäger Robert Simon geboten, der seine Treffsicherheit schon elf Mal unter Beweis stellte.

Doch die Gastgeber wollen ihrem System und ihrer Linie treu bleiben und sich nicht nach dem Gegner richten. „Wir bestreiten das Heimspiel und wollen zeigen, was in uns steckt“, macht Schwalenstöcker seiner Elf Mut. „Da werden wir nicht jemanden besonders bewachen, sondern eher versuchen, den Gegner früh zu attackieren und zeigen, dass wir die Rechnung aus dem Hinspiel begleichen wollen.“ (zbj)

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