FCS-Angreifer verletzt sich als Torwart Beetz auf ihn fällt

Wolf fällt lange aus

Schwalmstädter Pechvogel: Jan Henrik Wolf, der nach einem Zusammenprall mit Sascha Beetz mindestens sechs Wochen pausieren muss. Foto: Hahn

Treysa. Es war der Aufreger im Derby der Fußball-Verbandsliga: Elfmeter oder nicht lautete die Frage in der 55. Minute nach einem Zusammenprall von Melsungens Torwart Sascha Beetz mit Schwalmstadts Angreifer Jan Henrik Wolf. Einen Strafstoß gab’s nicht - dafür fällt der 22-Jährige nun lange aus.

Was war passiert? Torwart Beetz brachte sich nach einem Rückpass selbst in die Bredouille, klärte knapp vor dem heranstürmenden Wolf und fiel dann auf den offensiven Mittelfeldspieler. Die Zuschauer forderten lautstark einen Elfmeter, Beetz sagte: „Das sieht natürlich unglücklich aus, war aber kein Elfer. Ich werde mir jetzt erstmal die Nummer von Jan Henrik besorgen.“ Denn dieser konnte nicht mehr weiterspielen, musste nach Alsfeld ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Diagnose ist heftig: Außen- und Innenbandriss, mindestens sechs bis acht Wochen Pause. Da der Fuß noch geschwollen ist, muss der Pechvogel nun noch eine Computertomographie über sich ergehen lassen, um festzustellen, ob es nicht noch schlimmer ist. „Ich habe es im Fallen gleich knacken gehört, mein Sprunggelenk ist sofort weggebrochen, das war heftig“, sagte Wolf, der sich darüber ärgerte, dass es keinen Strafstoß gab. Immerhin: „Der Torwart hat sich nach dem Spiel gleich entschuldigt, ich mache ihm keine Vorwürfe, so ist eben Fußball“, gab sich der frühere Lehnerzer fair und fühlt sich nach eigenen Angaben den Umständen entsprechend gut. Allerdings: Ob er wie geplant Ende Dezember in den Skiurlaub kann, ist offen. (sbs/dts)

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