Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt baut Tabellenführung nach 3:1 in Baunatal aus

Wolf macht den Unterschied aus

Mann des Tages: Schwalmstadts Jan Henrik Wolf traf in Baunatal doppelt. Foto: Hahn

Baunatal. Das war ein guter Tag für den 1. FC Schwalmstadt: Die Elf von Trainer Hans Schweigert hat ihre Aufgabe beim Tabellenvorletzten KSV Baunatal II mit 3:1 (2:0) in der Fußball-Verbandsliga souverän gelöst und ihre Spitzenposition ausgebaut, weil Verfolger SV Steinbach nur 2:2 gegen Bad Hersfeld spielte und seine Nummer eins Marco Motzkus durch einen Platzverweis verlor.

„Wir haben in der ersten Halbzeit guten Fußball gezeigt, waren aggressiv, hatten viel Ballbesitz und haben den Gegner durch gutes Pressing immer wieder vor Probleme gestellt“, lobte Schweigert. Nur eine brenzlige Situation hatte der FCS vor der Pause zu überstehen. Jan-Philipp Trümner, der erstmals wieder 90 Minuten mitwirkte und den kurzfristig erkrankten Peter Liebermann gut vertrat, und Ricardo Seck waren sich uneinig, so dass ein Foul und Strafstoß für den KSV folgte. Den Elfmeter ließ Sekan Aktemür aber ungenutzt und schoss an den Pfosten (14.).

Ebenso Pech hatte auf der Gegenseite Jan Henrik Wolf, der aus 18 Metern nur die Latte traf (18.). Um es zehn Minuten später besser zu machen. Steven Preuß eroberte im Mittelfeld klug das Leder, spielte einen Pass in die Tiefe, den Wolf aufnahm und eiskalt zur Führung verwertete. Nach Vorlage von dem Mittelfeldmann erhöhte Leon Lindenthal, der im Sturmzentrum den Vorzug vor Serkan Erdem erhalten hatte, eiskalt gegen Torwart Sebastian Finke auf 2:0 (32.).

Nach der Pause lag der dritten FCS-Treffer in der Luft. Doch Wolf und Lindenthal vergaben, ehe Preuß am Pfosten scheiterte (50.). Das trieb Baunatal, das ohne den Ex-Schwalmstädter Nico Langhans (spielte im Hessenliga-Team) angetreten war, an, mehr in die Offensive zu investieren. Mit der Folge, dass Aktemür ein Missverständnis in der Gästeabwehr nach einer Ecke zum Anschlusstor ausnutzte (65.).

Jetzt war das Kämpferherz der Schweigert-Elf gefragt, weil etliche Akteure angeschlagen ins Spiel gegangen waren. Gut, dass Joker Erdem zur Stelle war und einen Freistoß zog. Denn Wolf erwies sich als Meister des ruhenden Balls und schlenzte das Leder über die Mauer zum 3:1 in die Maschen (78.). Chancen für einen höheren Sieg waren vorhanden, dennoch sagte der FCS-Trainer: „Das Resultat geht in Ordnung. Gut, dass wir jetzt 14 Tage Pause haben.“ Denn nach der spielfreien Zeit geht’s gegen die starken Osthessen aus Bad Soden (24. Oktober), Steinbach (1. November) und Lehnerz II (8. November). • FCS: Nikocevic - Lutz, F. Seck, Lerch, Trümner - Cetinkaya, Wolf, Preuß, Meier, R. Seck (80. Ide) - Lindenthal (60. Erdem). SR: Lübberstedt (Neuhof) - Z: 100. Tore: 0:1 Wolf (28.), 0:2 Lindenthal (32.), 1:2 Aktemür (65.), 1:3 Wolf (78.). Gelb-Rote Karte: Frerking (81., Baunatal, wiederholtes Foulspiel). (sbs)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.