Verbandsliga: Hessen Kassels Reserve empfängt zum Derby Rothwesten

Wünsche der Junglöwen

Sein letzter Treffer: Junglöwen-Flügelspieler Tobias Bredow (in Rot) traf beim 3:0-Heimsieg gegen Korbach. Gegen Eschwege und Melsungen spielte der KSV zuletzt Unentschieden. Archivfoto: Koch

Kassel. Durch einen Sieg gegen den TSV Rothwesten und ein Remis zwischen dem Zweiten und dem Vierten der Verbandsliga würden die Junglöwen wieder auf dem zur Aufstiegsrunde berechtigten zweiten Platz stehen.

Selbst das Derby gegen den TSV Rothwesten gewinnen, dazu ein Remis zwischen dem Zweiten Schwalmstadt (2./65:38/58) und dem Vierten Sand (4/72:46/56) – das sind die Wünsche des Tabellendritten KSV Hessen Kassel II für den vorletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga. Dann würden die Junglöwen vor dem Saisonfinale nämlich wieder auf den zur Aufstiegsrunde berechtigenden zweiten Rang springen. Anpfiff des Nachbarschaftsduells ist am Sonntag um 15 Uhr (G-Platz).

Nach zuletzt zwei 1:1-Unentschieden gegen Eschwege und Melsungen fordert Trainer Thorsten Hirdes von der Regionalliga-Reserve (3./70:42/57) sechs Punkte aus den verbleibenden zwei Partien und ein weitaus besseres Auftreten als vergangenen Freitag gegen den MFV. „Es war schon überraschend, dass wir nicht zu unserer Normalform gefunden haben. Da spielte auch der Kopf eine Rolle“, sagt Hirdes. „Wir wollten es zu schnell machen und sind nicht in unseren Rhythmus gekommen. Gegen Rothwesten haben wir die Chance zur Wiedergutmachung.“

Bei den Junglöwen fällt Eray Ecevit verletzt aus. Der zuletzt privat verhinderte Murat Osmanoglu steht wieder zur Verfügung. Für die Fuldataler (9./72:53/47), die Sonntag dank eines Last-Minute-Doppelpacks von Maximilian Werner beim KSV Baunatal II 2:0 gewannen, ist es das letzte Saisonspiel. Die zuletzt verletzt ausgefallenen Nikolaj Eckhardt, Igor Losic und Cedric Dziabas werden wieder spielen können. „Vor wohl richtig guter Kulisse wollen wir uns richtig gut verkaufen“, sagt TSV-Trainer Patrick Klein. Im Hinspiel fielen keine Tore.

Schauenburg beim Meister

Das als Absteiger feststehende Schlusslicht SG Schauenburg gastiert indes beim seit vergangenen Wochenende fixen Meister SV Steinbach (Samstag, 15 Uhr). „Wir werden uns mit Händen und Füßen wehren“, verspricht SGS-Trainer Jurek Förster. „Vielleicht gelingt uns sogar noch einmal ein Sieg, den keiner auf der Rechnung hat.“ Zudem solle auf jeden Fall vermieden werden, dass bei den Lila-Weißen (17./28:91/13) am Saisonende eine dreistellige Gegentoranzahl steht.

Das Hinspiel verlor der Aufsteiger nur 1:2 gegen die Burghauner (1./77:46/65), die zuletzt 1:5 in Willingen unterlagen. Nach auskurierten Verletzungen können Tim Lang, Kevin Siebert und Veysel Kaya wohl wieder mitwirken. Zudem könnten die beim 2:6 gegen Bad Soden am vergangenen Samstag überzeugenden A-Jugendlichen Timo Lachmann und Jan Niklas Steinmetz erneut eine Chance bekommen – dann vor wohl großer Kulisse beim Meister.

Von Sebastian A. Reichert

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