Fünf Gründe, warum die Reserve des KSV Hessen eine so starke Saison spielt

Ziel: Die Aufstiegsrunde

So soll es weitergehen: Die Junglöwen des KSV Hessen Kassel wollen aus den verbleibenden fünf Partien das Maximale rausholen. Auf dem Foto jubeln (von links) die Kasseler René Ochs, Alexander Schüler, Rolf Sattorov, Taekyuan Lee und Jens Wörner. Archivfoto: Fischer

Kassel. Das Maximale herausholen ist im Fall von Fußball-Verbandsligist KSV Hessen Kassel II klar definiert: Platz zwei verteidigen und über die Aufstiegsrunde den Sprung in die fünftklassige Hessenliga realisieren. „

Das Maximale herausholen“ ist eine Formulierung, die bei den Verantwortlichen der Junglöwen vor der Heimpartie des 30. Spieltags gegen den Drittletzten TSV Korbach (Sonntag, 15 Uhr, G-Platz) häufig zu hören ist. Was macht die Regionalliga-Reserve in dieser Saison so stark?

1.Der Trainer: Thorsten Hirdes folgte vor der Saison auf Karl-Heinz Wolf. Und der 42-Jährige setzt die besonnene, ruhige Arbeit seines erfahrenen Interimsvorgängers fort, der seitdem als Jugendkoordinator mehr im Hintergrund arbeitet. Das lobt auch Teammanager Volker Wörner: „Thorsten ist ein akribischer Arbeiter, der wie auch schon als Spieler immer das Maximale erreichen möchte.“

2.Die Mischung: „Wir haben altersmäßig aber auch von den Spielertypen und deren Qualität eine gute Mischung“, erklärt Hirdes. „Mein Ziel war es vor der Saison, aus den Jungs eine gute Mannschaft zu formen.“ Seine Spieler würden sich total mit der Reserve identifizieren. Der Junglöwen-Trainer lobt auch die Akteure, die bisher aus dem Regionalliga-Kader dazu gestoßen sind. „Auch sie haben bei ihren Einsätzen immer Gas gegeben.“

3.Die Stabilität: Vorn zumindest zweitweise hui, hinten oft pfui – so kann mal etwas salopp formuliert die vergangenen Spielzeiten zusammenfassen. In den letzten drei Runden kassierten die Junglöwen jedes Mal fast genau so viele Tore wie sie schossen. Das ist jetzt anders. Mit Justin Schumann, Marvin Feldmann und Usman Moborak nennen sowohl Wörner als auch Hirdes drei Garanten dafür. „Meistens haben wir im Defensivbereich eine gute Stabilität hinbekommen“, sagt der KSV-Trainer.

4.Das Personal: Mit Eray Ecevit und Oliver Scherer gab es bisher nur zwei Akteure, die länger ausfielen. Vom großen Verletzungspech blieb das Team also verschont. Zudem haben die Verantwortlichen den Kader aus der Erfahrung aus den Vorjahren bewusst um zwei, drei Positionen breiter aufgestellt. 17 Feldspieler und zwei Torhüter gehören jetzt dazu. „Ausfälle haben wir so immer gut kompensieren können“, erläutert Hirdes.

5. Der Lauf: Nach dem (verdient) 0:2 verloren gegangenen Topspiel gegen Bad Soden brachen die Junglöwen nicht ein, sondern gewannen zuletzt viermal in Folge. Darunter waren drei Spitzenspiele – unter anderem das 4:2 bei Tabellenführer Steinbach. So machten sie aus einem Drei-Punkte-Rückstand auf Platz zwei einen Vier-Punkte-Vorsprung auf den Vierten. Hirdes: „Ich habe zu jeder Zeit der Saison an die Mannschaft geglaubt.“

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.