TSV Mengsberg scheitert trotz Steigerung auch im dritten Anlauf – Prognose positiv

Ziel in der Hinrunde verfehlt

Sichtlich enttäuscht: David Fitzke und der TSV Mengsberg spielen kommende Runde wieder Gruppenliga. Foto: Hahn

Mengsberg. Zum dritten Mal spielte der TSV Mengsberg auf diesem Niveau, zum dritten Mal hat es nicht gereicht. Fest steht aus Sicht der Engelhainer nach dem Abstieg aus der Fußball-Verbandsliga: „So leicht wie jetzt hätten wir noch nie drin bleiben können“, sagt stellvertretend mit Martin Kubitschko der Sportliche Leiter.

Wunsch und Wirklichkeit

Vor der Saison schien Trainer Mario Selzer der Kader fast zu groß. Weiteren Neuzugängen wurde deshalb abgesagt. Die Euphorie nach dem Aufstieg nahm das Team aber nicht mit. Von Anfang an fanden sich die Mengsberger im Tabellenkeller wieder, verloren zwischen dem 21. September und 1. November acht Mal in Folge. Nur neun Punkte nach der Hinrunde waren eine letztlich zu hohe Hypothek. Selbst 22 Zähler und der achte Platz in der Rückrundentabelle reichten nicht aus.

Licht und Schatten

Viele Verletzungen etablierter Kräfte wie Daniel Hainmüller, Mike und Mirco Kleinmann, Philipp Kloske, Alexej Möller und Peter Popielarz sowie der achtmonatige Auslandsaufenthalt von Abwehrchef Alexander Wesner machten früher als gedacht Plätze in der Startelf frei für Verteidiger David Fitzke und Leichtgewicht Dennis Dorfschäfer, die sich ebenso weiter entwickelten wie Marcel Fischer. Der 21-Jährige war 2013 aus der A-Liga vom TSV Wasenberg gekommen und ist nicht mehr aus der Stammformation wegzudenken.

Alt und neu

Mit Gian-Luca Sanzone, Mike Kleinmann, Rene Schmidt, Lars Krätschmer und Florian Spanknebel gehen fünf Akteure, die viel verletzt waren oder mehr in der Reserve spielten. Deshalb sollten Sebastian Losekam (Hessen Neustadt), der Neffe von Trainer Selzer, Julian Schaub (VfB Schrecksbach) und Lukas Berneburg (SG Antrefftal/Wasenberg) die Lücken schließen können. Alle Leistungsträger hatten ihr Bleiben ligaunabhängig zugesagt.

Prognose

Da mittlerweile auch Wesner zurück ist, bis auf Popielarz (Kreuzbandriss) alle Verletzten wieder an Bord sind und der positive Eindruck der Rückrunde bleibt, wird Mengsberg in der Gruppenliga vorn mitspielen - Wiederaufstieg nicht ausgeschlossen. (sbs)

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