FCS gegen Neuhof in Bestbesetzung - nur der Einsatz von Meier noch fraglich

„Zurück in die Erfolgsspur“

Hofft auf seinen Einsatz: André Meier (FCS). Foto: Hahn

schwalmstadt. Nein, die Enttäuschung ist noch nicht verraucht. Das Unbehagen über die erste Saisonniederlage des 1. FC Schwalmstadt beim Nachbarn SVA Bad Hersfeld, die weniger der Stärke des Gegners als dem Zaudern des heimischen Fußball-Verbandsligisten geschuldet war. „Völlig unnötig“, fand etwa Mittelfeldspieler André Meier das 1:3, woraus sich indes das Motto für das kommende Heimspiel gegen den SV Neuhof (So. 15 Uhr, Herbert Battenfeld-Stadion) ergibt: „Zurück in die Erfolgsspur.“.

Dazu gilt es, so Schwalmstadts Sechser, einerseits „unsere Offensivpower abzurufen“, andererseits „nach hinten abzusichern und stabil zu stehen“. Dazu kann der Hessenliga-Absteiger erstmals personell aus dem Vollen schöpfen, sind doch die Urlauber Peter Liebermann und Yannik März wieder zurück. Nur der Einsatz von Meier selbst ist noch fraglich aufgrund einer Augenverletzung, die er sich im letzten Spiel zugezogen hat.

Auch Gäste-Trainer Alexander Bär hat dank der wieder genesenen Offensivkräfte Phillip Dietz und Matic Predanic einige Alternativen. Die Probleme des Tabellenzwölften, in fünf Spielen nur einmal siegreich (4:0 bei SVA Bad Hersfeld), liegen woanders. „Uns fehlt im Spiel nach vorn die Zielstrebigkeit und in der Defensive leisten wir uns zu viele taktische Fehler“, klagt de SV-Coach.

So wurde seine Elf beim letzten 0:3 in Melsungen durchaus unter Wert geschlagen. Spielerisch hielt der Aufsteiger mit, kombinierte gefällig, ließ aber den nötigen Zug zum Tor vermissen. So war der bullige Stoßstürmer Radek Görner der einzige, der ab und an den Abschluss suchte.

Doch darauf sollte sich der FCS angesichts der Qualitäten eines Niklas Heiliger oder Jan Moravcik nicht verlassen. Zumal die Osthessen wie die Schwälmer mit einem eher offensiv ausgerichteten 4:2:3:1-System agieren.

Spielentscheidend könnte also sein, wer sich über außen eher durchsetzt. Und da dürfte der FCS, der immer noch auf Trainersuche ist, mit Ricardo Seck und Kevin Kutzner zwei echte Trümpfe im Ärmel haben. Hochmotiviert wie ihre Nebenleute, nachdem zuletzt „einige Prozente fehlten“ (Karlo Seck, Sportlicher Leiter). (ohm)

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