Fußball-Verbandsliga: FSV seit drei Spielen ohne Punkt - Sonntag kommt Bad Soden

Zurück in die Erfolgsspur

Wollen jubeln und siegen: Dörnberg ist seit drei Spielen ohne Punktgewinn. Am Sonntag kommt Bad Soden zum Tabellenzwölften ins Bergstadion. Der Gegner steht auf einem Abstiegsplatz. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Endlich wieder punkten heißt die Devise beim Fußball-Verbandsligisten FSV Dörnberg vor seinem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) im Bergstadion gegen die SG Bad Soden. Nach zuletzt drei Niederlagen will der Zwölfte Dörnberg gegen den Tabellen-14. Bad Soden möglichst dreifach punkten.

Trainer entlassen

Auch die Kurstädter verloren zuletzt dreimal in Folge. In der Vorwoche gab es eine 1:4-Heimniederlage gegen Eschwege. Vor allem die Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentierte war enttäuschend. Wie so oft in solchen Fällen trennte sich der Verein von seinem Trainer. Für den erst im Sommer vom Hessenligaabsteiger RW Darmstadt geholten Kelvin King wird der Spieler und Trainer der Zweiten, Anton Römmich übernehmen. Der 30-Jährige soll den Abwärtstrend stoppen und dafür sorgen, dass die mit 39 Gegentreffern ausgesprochen anfällige Abwehr an Stabilität gewinnt. Dirk Lotzgeselle, Coach des Aufsteigers, ist sich darüber bewusst, dass ein Trainerwechsel oftmals eine Trotzreaktion hervorrufen kann, will sich aber nicht verrückt machen: „Wir spielen vor eigener Kulisse und müssen dieses Spiel gewinnen.“

Zuversichtlich stimmen ihn trotz der Niederlagen die beiden letzten Begegnungen in Weidenhausen (1:3) und in Johannesberg (0:1): „In diesen Partien hat sich die Mannschaft in der Defensive deutlich verbessert gezeigt. Wir haben sehr gut gestanden und nur wenige Chancen zugelassen.“

Gegen die SG will er die angeschlagene Defensive sofort unter Druck setzen.

Auch wenn dem FSV weiterhin einige Stammspieler fehlen, konnte sich die Mannschaft einspielen. Philipp Schnegelsberg hat sich nach längerer Verletzungspause in der Abwehr wieder einen Stammplatz erkämpft. Die verbesserte FSV-Abwehr wird auf die mit 30 erzielten Toren gefährliche Offensive um die vom Hessenligisten Dreieich geholten Marco Di Maria und Daniele Fiorentino aufpassen müssen. (zmw)

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