Verbandsliga: Rothwesten empfängt KSV Hessen II zu richtungsweisendem Duell

Zwei brauchen Derby-Sieg

Derbyhärte: Energisch geführte Duelle wie in der Saison 2013/14 zwischen David Müller (KSV, links) und dem Rothwestener Ullrich Siewert könnte es auch am Sonntag wieder geben. Archivfoto: Fischer

Fuldatal/ Kassel. Drittes Pflichtspiel-Derby für Fußball-Verbandsligist TSV Rothwesten – und diesmal nicht in Kaufungen. Die Fuldataler empfangen im Duell zweier Teams, für die es wohl um den Ligaverbleib geht, am Sonntag (15 Uhr, Bergstadion) den KSV Hessen Kassel II. Sechs Punkte zum richtungsweisenden Nachbarschaftsduell:

1. Die bisherigen Derbys der Kontrahenten: KSV Hessen II - CSC 03 Kassel 0:3, SV Kaufungen - TSV Rothwesten 1:1, SV Kaufungen - KSV Hessen II 3:2. Vor dem ersten Liga-Spieltag unterlag Rothwesten zudem im Kreispokal ebenfalls in Kaufungen 1:2.

2. Die Formkurve: Die Fuldataler (11./21:19/16) überraschten nach sieben Spielen ohne Sieg am Samstag mit einem 3:2 in Willingen. Die Junglöwen (15./22:37/11) holten zuletzt nur vier von 27 möglichen Punkten.

3. Die Bedingungen: Für heute und morgen ist Regen angekündigt. Es dürften also wieder 16er-Stollen beim Derby gefragt sein. „Auf dem engen und tiefen Platz in Rothwesten ist es, unangenehm zu spielen“, sagt KSV-Trainer Sebastian Busch. Schiedsrichter René Gimmler (Scharmede) zeigte in dieser Saison in fünf westfälischen Landesklasse-Partien erst fünfmal die Gelbe Karte und noch keine Rote.

4. Das Personal: Bei Rothwesten fehlen Igor Losic (Gelb-Rot), Dennis Salioski (Rot), Omar Bayoud (Urlaub) sowie Linor Demaj. Nikolaj Eckhardt und Pascal Gunkel stehen wieder zur Verfügung. Beim KSV ist Tobias Bredow rot- und Laurin Unzicker gelb-rot-gesperrt. Viktor Knopf ist wieder fit. Muhammed Gülsen (Knieprobleme) droht auszufallen. Bei Marvin Feldmann (Arbeit) sowie Felix Appel und Kevin Koch (bei Erkältung) sind die Einsätze fraglich.

5. Der Angstgegner: Von den letzten fünf Duellen haben die Kasseler kein Spiel gegen Rothwesten gewonnen – sie unterlagen dreimal, zweimal gab es ein Remis. In zwei Derbys dieser Saison holte die Regionalliga-Reserve keinen Punkt. „Wir stehen unter Zugzwang“, ist sich Trainer Sebastian Busch bewusst. Zumal die Junglöwen aufpassen müssen, dass sie als Drittletzter nicht den Anschluss verlieren.

6. Die Marschroute: „Rothwesten hat ein gutes Gleichgewicht im Team – sie sind kämpferisch stark, haben aber auch spielerische Qualität“, sagt Busch. „Wir müssen vor allem erst einmal hinten sicher stehen.“ Sein Gegenüber Taylan Bilecen erklärt: „Die junge Kasseler Mannschaft steht nicht aufgrund fehlender Qualität hinten drin. Oft haben Kleinigkeiten zu Niederlagen geführt. Vielleicht fehlt ihnen noch etwas die Erfahrung.“ (srx)

Von Sebastian A. reichert

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