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Verbandsliga Nord: Willinger haben noch Platz neun im Visier

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Willinger Ziel: Vellmars Offensive stoppen, so wie hier der heute wohl fehlende Christian Kuhnhenne und Jan Henrik Vogel (vorn) gegen Egli Miloshaj, der schon 19 Mal traf.
Willinger Ziel: Vellmars Offensive stoppen, so wie hier der heute wohl fehlende Christian Kuhnhenne und Jan Henrik Vogel (vorn) gegen Egli Miloshaj, der schon 19 Mal traf. © Worobiow

Noch ist längst nicht Schluss in der Verbandsliga Nord. Fünf Mal muss auch der SC Willingen noch spielen. Doch in Sachen Anspannung ist am vorigen Wochenende bereits einiges abgefallen.

So lässt sich womöglich auch beim OSC Vellmar etwas bewegen, bereits heute Abend (19.30 Uhr) ist der SCW beim Tabellendritten zu Gast. Da Hessenligist Steinbach so gut wie gesichert ist, rechnet man den fünftletzten Platz der Verbandsliga nicht mehr als Abstiegsplatz. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir noch absteigen“, umreißt Dardan Kodra die Situation, die sich für sein Team nach dem jüngsten 2:0-Erfolg über die SG Hombressen/Udenhausen gut darstellte und sich nach den Nachholspielen unter der Woche so darstellt: 34 Punkte, 13 Zähler Vorsprung auf den Viertletzten, die FSG Gudensberg.

„Fünfmal unbesiegt, frühzeitiger Klassenerhalt in Sicht – die Stimmung steigt von Woche zu Woche“, so Willingens Trainer, dessen Elf vorigen Samstag den ersehnten vierten Heimsieg einfuhr. Auf die These, seine Mannschaft könne heute Abend locker ins Spiel gehen, reagiert Kodra ablehnend: „Mental locker vielleicht. Aber wir müssen alles reinlegen, um in Vellmar zu gewinnen“, so Kodra. Für den OSC gehe es noch um die letzte Restchance auf den Aufstieg. „Nur dreifach punkten hilft dem Gegner. Das wollen wir verhindern.“

Vellmar noch motiviert im Aufstiegskampf?

Denn Kodra hat den einstelligen Platz, der vorigen Sommer mal als Ziel ausgegeben wurde, nicht vergessen. Dafür müssten die Willinger fünf Punkte auf den FC Eichenzell aufholen, der zwei Spiele mehr ausgetragen hat.

Den Anfang könnten sie auch in Vellmar machen, gegen den OSC holten Bott, Heine und Co. im Hinspiel (2:2 nach 2:0-Führung) als eine von wenigen Mannschaften etwas Zählbares. So klar favorisiert ist der Tabellendritte nicht mehr, nachdem er nach Ostern in drei Spielen nicht gewonnen hat.

Personell wird sich aller Voraussicht nach nicht mehr viel tun beim SCW. Christian Kuhnhenne (entzündetes Knie) wird wohl geschont, ein Fragezeichen ist hinter Leon Peters Einsatz. „Wer werden aber eine Truppe stellen, die Vellmar fordern wird“; ist sich Trainer Kodra sicher. Wie viel Gas der OSC noch gibt, bleibt abzuwarten. Ostern noch einen Punkt hinter Spitzenreiter Weidenhausen liegend, verloren die Vellmarer mit nur einem Punkt aus den drei folgenden Spielen den Anschluss. Ob sie noch daran glauben, sieben Zähler Rückstand aufholen?  (schä)

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