FSG im Uplandstadion zu Gast

Verbandsliga: Willingen gegen Gudensberg auf Wiedergutmachung aus

Die FSG Gudensberg hat heute Florian Heine (links) besonders im Blick. Hier gegen Melsungens Niklas Müller.
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Respekt einflößend: Die FSG Gudensberg hat heute Florian Heine (links) besonders im Blick. Hier der Flügelspieler in der Vorsaison gegen Melsungens Niklas Müller.

Der SC Willingen unternimmt den zweiten Anlauf zum ersten Heimsieg, und Dardan Kodra fordert, wenn man so will, ein Facelifting. „Wir müssen unser besseres Gesicht zeigen“, mahnt der Trainer.

Willingen – Zu Gast im Uplandstadion ist an diesem Mittwoch (19 Uhr) die FSG Gudensberg. Der Rang-13. der Fußball-Verbandsliga ist der dritte Aufsteiger, mit dem es die Upländer zu tun bekommen. In Lichtenau (1:0) und Thalau (3:0) knöpfte der SCW zwei neuen Liga-Teams die Punkte ab. Gegen Weidenhausen (0:5) und in Ehrenberg (0:2) beglückte er bekannte Kontrahenten, und die Ergebnisse werfen die eher für die Statistik relevante Frage auf, ob die Willinger nur dann treffen, wenn es der Gegner nicht tut und umgekehrt.

Richtig gewurmt hat Kodra und seinen Kollegen Rainer Schramme das jüngste 0:2. Es ließ die Spieler auch nicht kalt. „Die Jungs waren selber deprimiert und enttäuscht“, sagt Kodra. Die wichtigsten Ursachen für die Pleite gegen einen mittelmäßigen Gegner: Die Upländer nutzten ihre frühen Chancen nicht, wurden ungeduldig, schlossen dann zu früh ab und offenbarten schließlich zu große Lücken zwischen Offensive und Defensive. Abwehrfehler taten ihr Übriges. Damit sind Baustellen definiert.

„Wir dürfen in der Abwehr viel weniger zulassen“, fordert Kodra. Ebenso wesentlich dürfte ein anderer Punkt sein, der die Offensivabteilung mitbetrifft. Der Trainer erwartet, dass Gudensberg seinem Team das Spielmachen überlässt. Die FSG werde versuchen, bei abgefangenen Angriffen sehr schnell umzuschalten. Das ist ihre Stärke. „Da müssen wir auf der Hut sein.“ Gegen Weidenhausen waren sie das nicht und in entscheidenden Momenten auch nicht am vergangenen Samstag.

Nun ist den Trainern klar, dass ihre Mannschaft sozusagen noch auf der Schulbank sitzt und zu lernen hat. „Das sind junge Typen, da ist mit Rückschlägen zu rechnen“, sagt Kodra. Sie hätten aber auch alle eingesehen, „dass wir was gutzumachen haben“. Also werden die Trainer die Startelf im Vergleich zur Ehrenberg-Partie wahrscheinlich nicht ändern. „Wir versuchen, die Jungs zu pushen und in die Verantwortung zu nehmen.“ Und sie hoffen auf den gleichen leidenschaftlichen, kämpferischen Auftritt wie vor einer Woche in Hessisch Lichtenau.

Ein „Dreier“ brächte mit sich, dass die Willinger den Abstand zur FSG auf fünf Punkte vergrößern würden. Geht’s umgekehrt aus, wären sie hintendran. Nicht ganz unwichtig das Spiel also. Der Kader dürfte der gleiche sein wie vor vier Tagen. Nur ob Tom Friedrich beruflich bedingt rechtzeitig an Ort und Stelle sein kann, ist fraglich.

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