Krisenduell am Hochzeitsweg

VfL Kassel und Vollmarshausen wollen in Gruppenliga-Partie Talfahrt stoppen

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Erneutes Aufeinandertreffen: Vollmarshausens Marco Bolloni versucht beim 1:1 in der vorigen Spielzeit, den Kirchditmolder Yannick Billing zu stoppen. Rechts Jonas Preilowski.

Wenn in der Fußball-Gruppenliga 2 der VfL Kassel die FSK Vollmarshausen empfängt, kommt es zum Duell zweier kriselnder Teams. Umso wichtiger ist für beide am Sonntag ab 14.30 Uhr am Hochzeitsweg ein Sieg

VfL Kassel

Derzeit belegen die Kirchditmolder Rang neun in der Tabelle. Eigentlich wären sie sogar im Soll, stünden da nicht zwei überflüssige 1:2-Niederlagen in Calden und zu Hause gegen das damalige Schlusslicht Heiligenrode zu Buche, die mächtig aufs Gemüt drücken. Hinzu kamen deftige Pleiten beim 1:6 in Vellmar und 0:8 gegen den KSV Hessen Kassel II.

Woran aber liegt es, dass es derzeit nicht rund läuft? „Wir haben ein junges und zum Teil unerfahrenes Team“, sagt VfL-Trainer Afewerki Andezion. „Wenn Spieler wie Joshua Cepin oder Daniel Haack ausfallen und zudem Stürmer Yannick Billing seit Wochen angeschlagen auflaufen muss, können wir dies nicht kompensieren.“

Trotz der Probleme sind für die Kirditmolder drei Punkte gegen Vollmarshausen Pflicht. Zudem soll aus den nächsten beiden Partien ein weiterer Dreier eingefahren werden. Wenn es so kommt, könnten die Kirchditmolder doch noch entspannt in die Winterpause gehen.

FSK Vollmarshausen

Auch für die Gäste ist ein Sieg Pflicht, liegt der letzte Dreier der FSK doch bereits eineinhalb Monate zurück (2:0 gegen Zierenberg). Ansonsten gelang der Mannschaft um Trainer Jens Alter lediglich beim 2:2 gegen das Spitzenteam des FSV Dörnberg ein Punktgewinn. Die Gründe für die Durststrecke sind laut Alter eindeutig: „Ein wesentlicher Faktor ist die Verletzung von Torjäger Tim Henning, der in dieser Spielzeit nur zwei Partien absolvierte. Außerdem fiel auch Regisseur Kevin van der Veen sieben Wochen aus.“ Hinzu kämen die vielen Unkonzentriertheiten, die zu Niederlagen in den Schlussminuten führten. Nun fällt auch noch Marco Sirringhaus mit Zehenbruch aus. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber: Van der Veens Leidenszeit scheint vorbei zu sein. Er kehrt in den Kader zurück. Foto: Raphael Wieloch/Horst Schmidt

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