Acht Neuzugänge zu integrieren

Viel Arbeit für den Dransfelder Trainer

DSC-Trainer Sebastian Lehne (rechts) mit den Neuzugängen (von links) Filimon Teklebrhan, Patrick Jäger, Daniel Lampe und Mustafa Ibrahim.
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Vor der Saison: DSC-Trainer Sebastian Lehne (rechts) mit den Neuzugängen (von links) Filimon Teklebrhan, Patrick Jäger, Daniel Lampe und Mustafa Ibrahim. Es fehlen Tim Niehaus, Florin Ceama, Ghayath Al Ismaeel und Liam Worlitschek.

Am 22. August starten die Fußballer des DSC Dransfeld mit dem Kreispokalspiel gegen den Bonaforther SV in die neue Pflichtspielserie. Die Hasenmelker werden dann nicht weniger als acht Neuzugänge im 24er-Kader haben.

Abgänge und Zugänge
Mit Torwart Etienne Lux, der zum Lokalrivalen TSV Jühnde wechselte, hat der DSC lediglich einen echten Abgang zu beklagen. Maximilian Schätze ist zwar aus Dransfeld weggezogen, wird Trainer Sebastian Lehne aber immerhin noch sporadisch zur Verfügung stehen. Neu im Team ist mit dem 31-jährigen Patrick Jäger ein erfahrener und körperlich starker Mittelfeldspieler, der zuletzt beim hessischen Gruppenligisten FSK Vollmarshausen spielte und zuvor auch schon ein Jahr beim SV Adler Weidenhausen Verbandsligaluft geschnuppert hat. Der 26-jährige Verteidiger Tim Niehaus (spielte zuvor in Berlebeck-Heiligenkirchen in Nordrhein-Westfalen), der 25-jährige Rumäne Florin Ceama (Mittelfeld), der zuvor vereinslose Stürmer Mustafa Ibrahim 26 Jahre) und vor allem der 35-jährige Torwart Daniel Lampe (kam vom FC Grone II) bringen ebenfalls viel Routine ins DSC-Team. Mittelfeldspieler Ghayath Al Ismaeel (19 Jahre, kommt von der A-Jugend des FC Grone), Filimon Teklebrhan (23, zuvor vereinslos) und Liam Worlitschek (22, ebenfalls vereinslos) sorgen für den jugendlichen Schwung.

Die Saisonvorbereitung
„Wir haben anstrengende und intensive Wochen hinter uns“, sagt Sebastian Lehne. Um seine Jungs nach der langen Corona-Zwangspause körperlich wieder auf Vordermann zu bringen und sie dabei dennoch bei Laune zu halten, sorgte der DSC-Coach für viel Abwechslung. „Wir waren unter anderem jeweils zweimal auf der Beach-Anlage in Volkmarshausen und zum Spinning im Fitnessstudio Balance in Münden“, sagt Lehne. Inzwischen sei bei den Jungs die Fitness wieder hergestellt, sodass bis zum Saisonstart Ende des Monats im taktischen Bereich gearbeitet werden könne.

Die Ziele
„Unser Hauptziel ist es zunächst einmal, alle neuen Spieler in unsere Mannschaft zu integrieren“, sagt Sebastian Lehne. Ansonsten sei das angesichts der langen Pause und der Tatsache, dass man weder wisse, wo man selbst steht noch wo die Gegner stehen, eine ganz schwere Frage. „In der letzten Saison haben wir ja gerade einmal drei Spiele gemacht“, so Lehne, der am liebsten „so schnell wie möglich“ die nötigen Punkte für einen Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld holen möchte.

Die Prognose
„Ich denke, wir haben die stärkste aller drei Staffeln erwischt“, sagt Lehne. „Da gibt es keinen einzigen schwachen Gegner.“ Besonders stark schätzt er neben der SG Niedernjesa die von Thomas Hellmich trainierte 05-Reserve sowie das Team von GW Hagenberg ein. Aber auch die Lokalrivalen aus Bonaforth und dem Niemetal seien keinesfalls zu unterschätzen. (Per Schröter)

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