Hessenliga-Start: Lohfelden spielt mit zehn Ex-KSVern

Auch ein FSC-Spieler mit Baunataler Vergangenheit: Torschütze Christian Käthner (links, hier verfolgt von den Griesheimern Fabian Walter und Markus Auer. Foto: Fischer

Kassel. Ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage – das war die Bilanz der drei heimischen Vertreter FSC Lohfelden, KSV Baunatal und OSC Vellmar zum Saisonauftakt der Fußball-Hessenliga.

Die Auffälligkeiten des ersten Spieltags in Hessens höchster Amateurklasse.

1.Vorbestimmter Weg: Die Startelf der Lohfeldener beim 2:1-Heimsieg über Griesheim förderte auf jeden Fall eine Erkenntnis zu Tage: Ehemalige Fußballer des KSV Baunatal landen nicht selten beim FSC. Nahezu alle Spieler haben eine KSV-Vergangenheit: Mentor Latifi, Florian Heussner, Torschütze Christian Käthner, Jaroslaw Matys, Demetrio D’Agostino, Mirko Tanjic und Vyacheslav Petrukhin waren schon für Baunatals Erste im Einsatz, André Schreiber, Adrian Bravo Sanchez und Serdar Bayrak trugen als Jugendliche das Trikot der VW-Städter. Der Einzige, der nicht in die Liste gehörte, ist Jannik Weingarten. Der kam vom OSC Vellmar – immerhin auch ein prominenter Nachbar.

Tobias Schlöffel, Foto:  Hedler/Fischer 

2.Sicherer Weg: Nach dem Abstieg aus der Regionalliga gab es einen personellen Umbruch in Baunatal – zum Auftakt war davon aber nicht viel zu spüren. Trainer Tobias Nebe setzte beim 1:1 in Stadtallendorf eher auf arrivierte Kräfte. Lediglich vier Neuzugänge standen in der Anfangself: Tobias Schlöffel, Malte Grashoff, Alexandru Cucu und Jesus Suarez Guerrero.

Maik Siebert, Foto:  Hedler/Fischer

3.Der Weg zurück: Eigentlich – so schien es – sollte Maik Siebert am Wochenende noch pausieren. Klar, der Vellmarer hatte Mitte April einen Mittelfußbruch erlitten und seitdem kein Pflichtspiel mehr bestritten. Dann flogen kurz hintereinander Sebastian Wagener und Dennis Schanze vom Feld. Und Trainer Mario Deppe beorderte den 22-jährigen Siebert auf den Platz. Die 1:3-Niederlage der Hausherren gegen Wiesbaden konnte auch der Rückkehrer nicht abwenden.

4.Der kurze Weg: Nicht nur die Lehnerzer, die vor 5000 Zuschauern in Fulda mit 0:1 verloren, hatten keine lange Anfahrt, auch die Teams aus Alzenau und Eschborn hätten mit dem Rad anreisen können. Nach Seligenstadt beziehungsweise Dreieich braucht man mit dem Auto keine halbe Stunde. Das wussten auch die Fans. 800 Besucher strömten zu den jeweiligen Partien.

5.Der Weg nach oben: Von den Meisterschaftsanwärtern waren zwei Klubs zum Auftakt siegreich: Wiesbaden gewann in Vellmar, und Dreieich bezwang Eschborn mit 3:1.

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