Fußball-Kreisoberliga

Vier Punkte sind das Ziel der FSG Bebra

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Die Bebraner hoffen, dass er rechtzeitig fit wird: Benedikt Jaschinski (links), hier in einem Spiel gegen die SG Wildeck. 

Fußball-Kreisoberligist FSG Bebra empfängt am zweiten Doppelspieltag heute um 18.45 Uhr auf der Biberkampfbahn die SG Haunetal.

Bebra/Wildeck – Am Sonntag geht es für die Bebraner nach Asbach, wo sie man auf die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld treffen.

„Meine Mannschaft hat am Sonntag Moral bewiesen, wobei sie es sich leichter machen konnte“, blickte FSG-Trainer Andelko Urosevic auf den 3:2-Heimsieg gegen Dittlofrod/Körnbach zurück. Vor allem Maher Mahmud vergab mehrere todsichere Chancen. Ihm fehle halt die Coolness eines Manuel Schmidt, meint Urosevic.

Mit Haunetal stelle sich jetzt ein unbequemer und schwer einzuschätzender Gegner vor, der körperlich und spielerisch gut dabei sei. In Spielertrainer Denis Masic, Tobias Schott, Dennis Galbas und Parwes Adel verfügt die SG laut Urosevic über gestandene Fußballer, was die Aufgabe eschwere.

Bebras Coach ist kein Freund von Freitagspielen. Aber es gelte, das Beste daraus zu machen. Also soll die FSG ihrem eine gute Leistung bieten und möglichst gewinnen. Dann könne man auch in Hersfeld mit breiter Brust auftreten.

Obwohl die FSG in Tomislav Labudovic einen guten Mann hinzubekommen hat, bereitet Urosevic die Abwehr Sorgen. „Sie war in der vergangenen Saison stabiler“, sagt er.

Ziel für heute ist, in der Erfolgsspur zu bleiben und mit dem zweiten Heimsieg in Folge die kleine Serie auszubauen. „Mit vier Punkten wäre ich super zufrieden. Hersfeld hat in Steinbach unerwartet Federn gelassen, da wird es schwer werden. Aber wir denken vorrangig von Spiel zu Spiel“, sagt Bebras Trainer. Da die Liga sehr ausgeglichen sei, würden manchmal Kleinigkeiten ein Spiel entscheiden.

Marcel Woche und Romeo Onetiu werden definitiv ausfallen. Auf einen Einsatz des angeschlagenen Benedikt Jaschinski hofft man. Schmerzlich vermisst werden weiterhin die Dauerverletzten Niklas Holzhauer, Nicolai Eichhorn, Martin Silbermann, Levent Tabkin und Benjamin Iran.

Ligakonkurrent SG Wildeck muss nur heute ab 18.45 Uhr in Richelsdorf gegen Mitaufsteiger VfL Philippsthal ran. Beide Teams sind noch ungeschlagen, wobei die Werrataler als Remiskönige aufgefallen sind.

Beeindruckend ist ihre Auswärtsstärke. So gab es zum Auftakt ein Unentschieden beim Ligafavoriten SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld und außerdem einen der Sieg in Niederaula.

„Auf den Schlüsselpositionen ist Philippsthal gut besetzt“, zeigt SGW-Trainer Mike Lindemann Respekt. Neben Keeper Philip Stunz sei die starke Offensive um Tim Ruch, Alexander Scheel und Andre Zimmermann ein echter Trumpf. Zudem spreche die Aufstiegseuphorie für die Philippsthaler – und die Tatsache, dass sie für ihre Gegner ein völlig unbeschriebenes Blatt sind.

„Es wird kein einfaches Spiel. Den VfL zähle ich zu den stärkeren Mannschaften, trotzdem werden wir alles versuchen um zu gewinnen“, sagt Mike Lindemann.

Ob Dennis Pierce, der am Sonntag in Hönebach schon nach acht Minuten passen musste, mitwirken kann, wird sich erst im Abschlusstraining herausstellen. Fehlen werden Andy Becker und Marco Bode sowie der noch gesperrte Fabian Opitz.

„Da wir einen relativ ausgeglichenen Kader haben, tut uns das nicht ganz so weh. Es sind jetzt halt die anderen Spieler gefordert“, blickt Lindemann der Partie optimistisch entgegen.

Auf jeden Fall müsse eine Steigerung gegenüber dem Wildecker Derby vom Sonntag her, wo sein Team Grundtugenden wie Laufbereitschaft und aggressives Zweikampfverhalten vermissen lassen hätte.

VON THOMAS BECKER

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