Gruppenliga-Auftakt gegen Verbandsliga-Absteiger

SG Goddelsheim/Münden startet mit vollem Programm in die neue Saison

(von links) Björn Vesper, Sebastian Adolph, Rian Grosche, Jens Fresen und sEnrico Schmiedeler.
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Neues Trainerquartett mit einem Neuzugang: (von links) Björn Vesper, Sebastian Adolph, Spieler Rian Grosche, Trainer Jens Fresen und Enrico Schmiedeler.

Seit knapp einer Woche haben die Gruppenligafußballer der SG Goddelsheim/Münden die Corona-Zwangspause beendet. Mit drei Lauf-, 16 Trainingseinheiten und fünf Vorbereitungsspielen sowie mehrerer Pflichtspiele im Kreispokal haben die Lichtenfelser ein strammes Vorbereitungsprogramm.

Wenn diese Phase vorbei ist und die Saison am 6. September startet, ist das beste Waldecker Gruppenligateam der vergangenen Spielzeit zum Zuschauen verurteilt. Spielfrei am ersten Spieltag und danach wartet mit Verbandsliga-Absteiger Melsungen ein großes Kaliber.

Der neue SG-Trainer Jens Fresen ist vom Auftakt nicht gerade begeistert: „Das ist für uns suboptimal. Andere Mannschaften könnten dann schon mit sechs Punkten die Nase vor uns haben.“

Auch den Spielerpass hat der neue Trainer mitgebracht

Dennoch freut sich der 33-jährige Konstruktionsleiter im Maschinenbau auf seine neue Aufgabe, auch wenn seine Erfahrungen als Trainer noch bescheiden sind. Er hat eine Saison übergangsweise seinen Heimatverein, den A-Ligisten TuS Medebach, als Spielertrainer betreut. Dort spielte er zuletzt als klassischer Sechser und hatte eigentlich in diesem Sommer das Ziel, die B-Trainerlizenz zu absolvieren.

Als dann die Anfrage der Lichtenfelser kam, brauchte er jedoch keine Bedenkzeit. Bei der SG möchte er aber nur als Trainer fungieren. „Für große Notfälle habe ich zwar meinen Pass mitgebracht, das soll aber dann eine Ausnahme sein.“

Das Fresen die Gruppenliga überhaupt nicht kennt, macht die Aufgabe für ihn „anspruchsvoller“. „Ich wollte mir in der Rückserie der abgebrochenen Saison die Mannschaften in Ruhe ansehen, dann kam Corona. Die neue Gruppenliga ist kompakter, zahlenmäßig größer und somit ausgeglichener geworden“, ist sich Fresen sicher und will daher möglichst frühzeitig Punkte sammeln, um nicht zum großen Kreis der Abstiegsanwärter zu zählen.

Rian Grosche ist bisher der einzige Neuzugang

Mitgebracht hat der neue Coach auch gleich seinen Co-Trainer Enrico Schmiedeler, der bis dato die U23 in Medebach betreute. Einziger Neuzugang auf dem grünen Rasen ist Rian Grosche, der von den A-Junioren des TSV Korbach kommt. Ihm traut Fresen auf Anhieb den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft zu. „Er zeigt in der Innenverteidigung bereits gute Ansätze und hat die erfahrenen Steffen Butterweck und Marco Vesper an seiner Seite, eine gute Basis“, so der Medebacher. Mit einem weiteren Akteur stehen die Lichtenfelser derweil noch in Verhandlung.

Doch auch Abgänge mussten sie hinnehmen. Neben Sven Reppert, der bereits in der Winterpause zur SG Eppe/Nieder-Schleidern wechselte, hat der bisherige Spielertrainer André Gutmann den Verein Richtung Mengeringhausen verlassen.

Das erste Trainingsspiel wird nun am 9. August in Goddelsheim gegen den TSV Bigge-Olsberg absolviert. Eine Woche später wird an gleicher Stelle die SG Meineringhausen/Höringhausen erwartet.

Dann geht es Schlag auf Schlag: Am 18.08. gegen den TuS Medebach, am 20.08. gegen den SV Oberschledorn/Grafschaft. Der SC Willingen kommt dann am 25.08. zum Kreispokalfinale 2019/20. Dazu kommen noch die ersten Runden der diesjährigen Auflage des Hessenpokals. (bb)

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