Kreisklassen-Fußballer verstärken sich

FC Niemetal mit Neuzugang aus der Bezirksliga

Sebastian Gundelach (Trainer FC Niemetal, rechts) und Nils Quentin.
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Der Trainer und sein Neuer: Sebastian Gundelach (rechts) und Nils Quentin.

Wenn im September die neue Saison in der 1. Fußballkreisklasse, Staffel C, beginnt, geht Vizemeister FC Niemetal mit nahezu unverändertem Kader ins Rennen.

Imbsen – Nicht mehr im Team von Trainer Sebastian Gundelach ist Dennis Quentin, der aus beruflichen Gründen zur SG Bühren/Scheden in die 2. Kreisklasse gewechselt ist. Neu bei den Niemetalern ist dafür mit Quentins Namensvetter Nils ein echter Hochkaräter. In Varlosen geboren und aufgewachsen, begann der 28-Jährige als Kind seine fußballerische Laufbahn beim FC Niemetal und später beim DSC Dransfeld, bevor er zu Göttingen 05 wechselte und dort bis einschließlich der A-Jugend hochklassig im Bezirk spielte. Nachdem er im Herrenbereich ein Jahr beim FC Grone gespielt hatte, wechselte Quentin 2012 zum TuSpo Weser Gimte, mit dem er unter anderem den Aufstieg in die Landesliga schaffte und für den er bis vor einem Jahr aktiv war. Nach seinem Wechsel 2019 zur SG Werratal konnte er als frisch gebackener Vater nicht mehr so häufig trainieren wie geplant und kam nur sporadisch zum Einsatz. Dass der Außenstürmer eine echte Verstärkung für den FC sein kann, zeigte er schon beim ersten Testspiel am Sonntag gegen die SG Altes Amt, wo er gleich die ersten beiden Treffer erzielte. „Meine Eltern wohnen noch immer in Varlosen und allein deshalb ist der FC Niemetal etwas ganz Besonderes für mich“, sagt Quentin, der sich auf seinen neuen Verein und seine neuen Mannschaftskollegen freut.

„Wenn jemand zu uns kommen will, ist es ziemlich egal, ob er Fußball spielen kann oder nicht“, sagt Trainer Sebastian Gundelach. „Wichtig ist nur, dass er vom Typ her ins Team passt.“ Wenn wie bei Nils Quentin beides zu stimmen scheint, sei es natürlich umso schöner. Die Tatsache, dass der Neuzugang keine Freigabe erhält und erst ab dem 1. November bei Pflichtspielen eingesetzt werden kann, müssten alle Beteiligten so hinnehmen. „Bis dahin wird Nils eben nur mit uns trainieren und sich bestmöglich vorbereiten“, sagt Gundelach.

Ein klar gestecktes Ziel hat sich der FC-Coach, der mit einer erneuten Kadergröße von 26 Spielern Sonntag für Sonntag die Qual der Wahl bei der Aufstellung seiner Mannschaft haben wird und der aktuell während der Saisonvorbereitung nie weniger als 20 Akteure im Training hat, für die neue Spielzeit nicht gesetzt. „Wir arbeiten daran, uns immer weiter zu verbessern und unseren Fans attraktiven Fußball zu bieten“, sagt Gundelach.

Eine Prognose für eine mögliche Platzierung zu stellen sei nicht nur wegen der langen Corona-bedingten Pause schwierig, sondern auch wegen der durch die Pandemie bedingten Staffeleinteilung. „Fest steht, dass wir eine Hammergruppe erwischt haben und dass es alles andere als leicht wird, erneut so weit oben zu landen wie in der Vorsaison“, so der 38-Jährige, der dennoch guter Dinge ist.

„Es macht richtig Spaß zu sehen, wie sehr sich die Jungs darüber freuen, endlich wieder Fußball spielen zu können und wie heiß sie schon jetzt auf den Saisonstart sind“, sagt Gundelach, der es selbst auch kaum erwarten kann, bis es endlich wieder losgeht.

Von Per Schröter

Mit Schwung vorbei am Gegenspieler: Niemetals Fynn-Ole Dreyer (rechts) zeigt im Testspiel gegen Altes Amt, wie es auch in der Saison laufen soll.

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