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Wabern in Bad Soden krasser Außenseiter

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Von: Ralf Ohm

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Zurück: Niklas Müller steht in Bad Soden wieder als linker Außenverteidiger zur Verfügung.
Zurück: Niklas Müller steht in Bad Soden wieder als linker Außenverteidiger zur Verfügung. © Pressebilder Hahn

Die Marschroute klingt alles andere als optimistisch. „Wir müssen irgendwie ungeschoren davon kommen“, sagt Patrick Herpe, Spielertrainer des TSV Wabern, vor dem Gastspiel des Verbandsliga-Aufsteigers bei der SG Bad Soden (Sa. 15 Uhr).

Wabern/ Bad Soden - Denn: Die Vorzeichen sprechen ganz klar für den Aufstiegsaspiranten. Der hat vier seiner fünf Spiele gewonnen (und dabei die vermeintlichen Mitkonkurrenten CSC Kassel und OSC Vellmar geschlagen), Wabern wartet nach sechs Spielen immer noch auf den ersten Sieg. SG-Trainer Römmich kann bis auf Simon Huhn und Kevin Demuth auf seine Bestbesetzung zurück greifen, während Patrick Herpe und sein Trainerkollege Mario Völker wohl erst nach dem heutigen Abschlusstraining wissen, wer sich dem aktuellen Tabellenvierten stellen wird.

Florian Amert, Florin Korell, Enes Sezer (alle privat verhindert) und Luca Wendel (Schulterprellung) fallen aus, womit sich die Viererkette fast von allein aufstellt. Hier wird wohl Rückkehrer Niklas Müller Jakob Splietorp ersetzen, auf der anderen Seite verteidigt Christoph Bergmann sowie im Zentrum Lennart Klinge und Marius Rohde, wenn der denn rechtzeitig fit wird. Bleibt als Alternative Jannis Dittmar aus der zweiten Mannschaft. Einziger Lichtblick: Jan Luca Schmeer wird von Anfang an im Mittelfeld auflaufen, so dass Patrick Herpe (für Korell) in die Spitze rücken kann.

Demgegenüber hat Anton Römmich die Qual der Wahl, kann auf fünf spielstarke Neuzugänge zurück greifen, „die uns viel Mentalität beschert haben.“ Weiterhin auf Lukas Ehlert, Denker und Lenker im Mittelfeld und darüber hinaus sicherer Vollstrecker (bisher drei Tore) sowie Angreifer Hamed Noori (ebenfalls drei Tore), der nach langer Verletzung an seine alte Form angeknüpft hat.

Dazu kommen internationale Stars wie Innenverteidiger Kevin Pezzoni (u.a. Blackburn, Köln, Aue) und Mittelstürmer Daniele Fiorentino (u.a. Wehen, Offenbach, Dreieich), die sich voll in den Dienst, den Aufstieg in die Hessenliga, gestellt haben.

Was also tun als krasser Außenseiter? „Eklig spielen“, sagt Herpe. Also den Gegner früh stellen, ihm auf den Füßen stehen, nicht ins Spiel kommen lassen. 90 Minuten lang. Um mit einem blauen Auge davon zu kommen. Oder vielleicht sogar mehr?

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