Landau trifft Mittwoch auf Anraff, Rhoden auf Korbach

Waldecker Pokal der Frauen: Drei Verbandsligisten und ein Außenseiter träumen vom Finale

Bejubelt Germania Rhoden den Pokal-Coup? Hier freuen sich Jacqueline Knaack, die heute fehlen wird, sowie Janina Staendecke, Julia Rosenkranz und Nina Bender.
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Bejubelt Germania Rhoden den Pokal-Coup? Hier freuen sich Jacqueline Knaack, die diesmal fehlen wird, sowie Janina Staendecke, Julia Rosenkranz und Nina Bender.

Pokalfieber und Endspielträume bei den Fußballfrauen. Sie ermitteln an diesem Mittwoch die Finalteilnehmer im Waldecker Pokal – es geht um die Vergabe des Titels aus der Saison 2019/20. Das mindert aber die Motivation kein bisschen.

Mit den drei Verbandasligisten sind die drei ranghöchsten heimischen Teams im Semifinale vertreten. dazu gesellt sich ein Außenseiter aus der Oberliga (Region).

SG Landau/Wolfhagen – SV Anraff (19 Uhr, in Landau). Leuchten die 130 Lux der SG den Weg ins Finale? Das Halbfinale wird ein besonderes Spiel werden, denn auf dem Landauer Sportplatz wird mit dem Pokalmatch gleichzeitig die neue Flutlichtanlage eingeweiht.

Für Landau/Wolfhagen ein weiterer Ansporn, nachdem bereits der Sieg über den TSV Korbach in der Pokalrunde 2020/21 Auftrieb gegeben hat. „Wir wollen an die Leistung in Korbach anknüpfen und versuchen, noch zielstrebiger zum Erfolg zu gelangen“, sagt SG-Obmann Hartmut Schröder, der ein „ kampfbetontes, interessantes Spiel“ erwartet. Eine Standortbestimmung vor vor Beginn der Saison wird es gleichermaßen für beide Teams sein.

Flutlicht als Glücksbringer? Anraff kommt ohne Geschenke

Ob das neue Flutlicht der SG Glück bringt, wird sich zeigen, denn der SV Anraff bringt keine Geschenke mit, sondern will ebenso ins Endspiel. Denn die heimischen Verbandsligisten dürsten nach diesem erlebnisreichen Event, nachdem sie 2019 außen vor waren. Damals besiegte der TSV Flechtdorf den VfR Volkmarsen.

„Normalerweise muss man für solch ein Spiel niemanden motivieren“, sagt Anraffs Coach Dirk Wagener, der mit der Vorbereitung zufrieden ist. Nur einen Makel hatte sie: Nele Süring hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. „Kaum ein Team weiß, wo es steht, deswegen kann man keine Favoritenrolle verteilen“, sagt Wagener.

Für ihn ist die Partie das wichtigste Testspiel vor dem Ligastart, nachdem die bisherigen Spiele nicht alle sehr aussagekräftig gewesen seien. „Wir sehen vielleicht erst jetzt, wo wir stehen. Ich bin aber guter Dinge", so der SVA-Coach.

Was Zuschauer beachten müssen

Auch für diese Pokal-Halbfinals gelten besondere Regeln. Die gastgebenden Vereine der Männer- und Frauenspiele bitten daher die Zuschauer, die Hinweise, Beschilderungen und Zonen-Kennzeichnungen auf dem Sportgelände zu beachten. Maximal sind 250 Zuschauer auf jedem Platz zugelassen.

Es empfiehlt sich, das Zuschauer-Formular zu Hause auszudrucken und bereits ausgefüllt mitzubringen. Unter anderem kann man es herunterladen auf der Homepage des TSV Landau unter https://www.tsvlandau.de/2020/09/06/datenerhebungsbogen-corona-cokobev/

TV Rhoden – TSV Korbach (19 Uhr, in Rhoden). In diesem Spiel sind die Rollen schon klarer verteilt, wenngleich Denny Petersen von der Papierform nichts wissen will: „Klar, wir wollen endlich wieder ins Finale. Und Rhoden ist ein Gegner, den man schlagen sollte. Aber man sollte nie ein Team unterschätzen“, meint Korbachs Trainer, der alle Spielerinnen an Bord hat, nachdem die zuletzt Angeschlagenen im Training zurück sind.

„Es ist ein wichtiges Spiel für uns, um gut in die Ligasaison zu kommen", sagt Petersen, der taktisch auch noch Dinge ausprobieren will, wenn es der Spielstand zulässt.

„Wir können nur gewinnen“, sagt Rhodens Co-Trainer Marvin Hoppe, der nach ordentlicher Vorbereitung glaubt, dass die TV-Spielerinnen fit genug sind für die große Aufgabe. Das müssen die Mädels auch sein, denn wahrscheinlich ist viel Laufarbeit gefragt gegen den zwei Klassen höher spielenden TSV.“

Verstecken will sich die Germania, bei der Jacqueline Knaack (Urlaub) fehlt, aber nicht. Muss sie auch nicht: Vor zwei Jahren standen sich beide Teams im Pokal zuletzt gegenüber. Der Sieger hieß Rhoden (5:3).  (schä)

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