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Waldecker Pokal: SG Wesetal gewinnt den Aufgalopp

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Von: Gerhard Menkel

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Zwei Fußballer Arm in Arm
Die ersten Torschützen des Pokalnachmittages: Niklas Kann (links) und Alen Muratovic sorgten für den 2:0-Sieg der SG Wesetal © mn

Der Basar ist eröffnet: Die SG Wesetal ist der erste Sieger des Endspieltags im Waldecker Pokal in Basdorf.

Im Spiel um dritten Platz des Waldecker Pokals setzte sich die Mannschaft von Daniel Döring und Christian Schwalm mit 2:0 (0:0) gegen die SG Eppe/Nieder-Schleidern durch.

„Ein verdienter Erfolg“, fanden Döring und der Epper Coach Benjamin Figgen, der den erkrankten Trainer Björn Emde vertrat.
In einer munteren Partie mit leichtem Hang zum Sommerfuball vergaben beide Teams in der ersten Halbzeit eine Reihe von Torchancen. Die beste für Eppe ließ Jannik Mühlhausen aus, nachdem er den Ball von einem Wesetaler Abwehrspieler in den Fuß gespielt bekommen hatte (33.). Kurz vorher hatte Jonas Müller (SGW) aus kurzer Distanz hoch über den Kastren gezielt. Schwalm traf nach Ecke den Außenpfosten (40.).

Gute Aktion vom Schiedsrichter

In der 55. Minute schien das 1:0 für die Edertaler perfekt. Müller hatte bei einer Balleroberung zwar Eppees Torwart Simon Figgen getroffen, Schiedsrichter Felgentreter das Spiel aber laufen lassen und das Tor gegeben. Nachdem er sich aber davon überzeugt hatte, dass Figgen bei der Aktion getroffen worden war, nahm er den Treffer zurück.

Das 1:0 fiel keine Viertelstunde später. Niklas Kann versenkte den Ball nach Müllers Querpass, den er vorher selbst angespielt hatte statt abzuschließen (67.). Die Entscheidung besorgte Alen Muratovic, nach langem Ball aus dem Mittelfeld ging er allein auf Figgen zu und verwandelte sicher (85.).

Immer volles Haus: Die Endspiele im Waldecker Pokale sehen in der Regel hunderte Zuschauer.
Immer volles Haus: Die Endspiele im Waldecker Pokale sehen in der Regel hunderte Zuschauer. Das Foto entstand im Vorjahr in Anraff. © Matthias Lange

Das Finale der Frauen ist natürlich auch in voller Fahrt. Zur Pause steht es zwischen dem TSV Korbach und dem SV Anraff noch 0:0. Die Edertalerinnen besaßen die besseren Möglichkeiten.

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