Ligaduelle im Halbfinale der Frauen

Waldecker Pokal: Finale in Anraff am 28. August

Viola Wetekam, Vertriebsassistenz Baufinanzierung vom Sponsor Waldecker Bank (links), und Frauenreferentin Gudrun Biederbick. halten Zettel hinter Lostrommel in der Hand.
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Losten das Halbfinale der Frauen aus: Viola Wetekam, Vertriebsassistenz Baufinanzierung vom Sponsor Waldecker Bank (links), und Frauenreferentin Gudrun Biederbick.

Die Sieger im Waldecker Pokal werden ausnahmsweise an einem Samstag gekürt. Kreisfußballausschuss und Gastgeber SV Anraff einigten sich auf den 28. August als Termin für die Endspiele der Saison 2020/21.

Korbach - „Es war der Wunschtermin des SV Anraff“, sagte Kreisfußballwart Gottfried Henkelmann. Der vom Ehringer selbst mal ins Auge gefasste Tag der Deutschen Einheit war keine Alternative, da der 3. Oktober in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt. „Dann hätten alle Spiele verlegt werden müssen“, sagte Henkelmann. So sind lediglich die Kreisoberliga-Begegnungen der Finalisten TSV/FC Korbach und SG Höringhausen/Meineringhausen sowie der Kontrahenten im Spiel um Platz drei, VfR Volkmarsen und SG Adorf/Vasbeck, betroffen, sie werden vom letzten August-Wochenende verlegt.

Wer das Endspiel der Frauen bestreitet, ist offen. Die Paarungen für das Halbfinale wurden gestern in den Räumen des Sponsors ausgelost –und brachten eine Neuauflage des Endspiels der Saison 2018/19. In Dorfitter setzte sich im zuletzt ausgespielten Wettbewerb der TSV Flechtdorf mit 1:0 gegen den VfR Volkmarsen durch; Heim- recht im erneuten Vergleich der Gruppenligisten hat der VfR. Als zweites Halbfinale loste Frauenfußball-Referentin Gudrun Biederbick das Verbandsliga-Duell SG Landau/Wolfhagen gegen SV Anraff aus. Sie plant als Termin für die Vorschlussrunde mit dem 14. August.

Weidenhübler: Für den Verein was Besonderes

Am Endspieltag sind nach den neuen Beschlüssen des hessischen Corona-Kabinetts 500 Zuschauer erlaubt, wobei Genesene und Geimpfte nicht mitzählen. „Das ist schon mal was“, sagte Ernst Weidenhübler aus dem Vorstandsteam des SV Anraff. Damit lohne sich auch der Mehraufwand, den der Verein wird betreiben müssen. Vor allem wird zusätzliches Personal benötigt. Zwar hat die Landesregierung die Kontaktregeln für Begegnungen im Freien deutlich gelockert. Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen sollen jedoch als Veranstaltungen gelten, und damit wird eine Erfassung der Besucher notwendig, um Infektionsketten nachverfolgen zu können.

In die Detailplanung wollen Verein und Kreisfußballausschuss an diesem Montag einsteigen. Der SV Anraff hatte den Zuschlag für den Endspieltag bekommen, weil er in diesem Jahr hundert Jahre alt wird. „Die Endspiele auszurichten ist für den Verein was Besonderes“, freute sich Weidenhübler. Henkelmann rechnet damit, dass auch Anraff trotz der Pandemie ein „Waldecker Fußballfest“ erleben werde.

In der Vergangenheit hatten bis zu tausend Fans die Finalspiele verfolgt. Eine solche Zahl wäre diesmal nur mit Genehmigung des Fachdiensts Gesundheit beim Landkreis möglich. In den Waldecker Spielklassen werden laut Henkelmann am 28. August keine Punktspiele angesetzt. Den Meisterschaftsserien der Frauen und der Junioren kommt der Waldecker Pokal nicht ins Gehege, sie beginnen erst eine Woche später.

Pokalauslosung am 7. Juli in Höringhausen

Mittlerweile steht auch fest, wann und wo die ersten Runde im Kreis- und im Waldecker Pokal der neuen Spielzeit ausgelost werden. Gastgeber ist am 7. Juli der TV Höringhausen, gelost wird ab 18.30 Uhr bei gutem Wetter auf dem Sportplatz, bei Regen in der offenen Festscheune am Dorfplatz.

Der Kreispokal startet wie berichtet am Mittwoch, 21. Juli. Die erste Runde im Waldecker Pokal steht am Sonntag, 25. Juli, im Terminplan. Da 33 Mannschaften mitmachen, wird ein Ausscheidungsspiel vorgeschaltet.

Kreispokal: Teams und Töpfe

Die erste Runde im Kreispokal wird am 7. Juli nach bekanntem Modus ausgelost. Die Vereine aus dem Topf 1 dürfen sich höherklassige Gegner aus dem Topf 2 aussuchen und haben Heimrecht. Eingeteilt hat der Kreisfußballausschuss nach zwei Kriterien: die jeweilige Liga der gemeldeten Mannschaften (insgesamt 26) und ihre Abschlussplatzierung in der Saison 2019/20 – weil die vergangenen Spielzeit ohne Wertung abgebrochen wurde.

Topf 1: SV Hillershausen, SG N’Waroldern/Landau, TSV Strothe, SG Fürstenberg/Immighausen, SG Waldeck/Netze, SG Neukirchen/Sachsenberg, TuS Helsen, TSV Ehringen, SG Vöhl/Basdorf/Werbetal, SV Eimelrod, SV Braunau, SG Wellen/Wega, TuS Massenhausen.

Topf 2: SC Willingen, TSV/FC Korbach, SG Bad Wildungen/Friedrichstein, VfR Volkmarsen, SC BG Korbach, TuS Bad Arolsen, SG Goddelsheim/Münden, SV Freienhagen/Sachsenhausen, SG Meineringhausen/Höringhausen, FSG Buchenberg/Ederbringhausen, SG Eppe/Ndr.-Schleidern, TSV Altenlotheim, SG Rhoden/Schmillinghausen. (mn)

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