Gruppenliga: Trotz 1:4-Niederlage in Sandershausen hält der Söhreklub die Klasse

Wattenbach bleibt drin

Artistisch: Sandershausens Michael Schmidt erzielt einen Treffer per Fallrückzieher. Die Wattenbacher Fabian Mannewitz (von links), Benjamin Reichhard und Dennis Bornmann staunen. Foto: Zgoll

Niestetal. Massive Personalsorgen prägen weiterhin das Bild der TSG Wattenbach. Im Gruppenligaspiel bei der TSG Sandershausen unterlagen die Söhrefußballer zwar 1:4 (1:2), sicherten sich jedoch aufgrund der Immenhäuser Niederlage in Calden den Klassenerhalt.

Sandershausen kann sich indes über die Vizemeisterschaft freuen, da Bosporus nur unentschieden spielte.

Die Niestetaler begannen verhalten und lauerten zunächst auf Konter: „Das war der Plan. Wir wollten versuchen, die defensiven Wattenbacher zu locken“, erklärte Sandershausens Trainer Charly Lotzgeselle später.

Douglas Osayamen hatte die erste Chance für die Gäste auf dem Fuß (12.), doch die gegnerische Abwehr passte auf. Mit einem schönen Fallrückzieher erzielte Michael Schmidt die Führung für Sandershausen (22.), ein planmäßiger Konter über Magnus Künkler war dem Treffer vorausgegangen.

Im Gegenzug schob Sebastian Zrinscak im Strafraum Dieunedort Djobissie, was der Schiedsrichter als Foul wertete und auf Strafstoß für Wattenbach entschied. Benjamin Reichhard verwandelte sicher zum Ausgleich (23.). Djobissie stand weiter im Fokus: Eine Hereingabe von David Altschmied wehrte er unglücklich vor die Füße von Schmidt ab, der frei vom Elfmeterpunkt das 2:1 erzielte (30.). Gute Möglichkeiten für Wattenbach ließen Marco Sirringhaus (34.) und Osayamen (36.) in der Folge aus, sodass vor der Pause keine Tore mehr fielen.

Kurz nach Wiederanpfiff hätte der Wattenbacher Bediss Messaoud den Ausgleich markieren müssen, als er allein auf Alexander Seeger im Sandershäuser Tor zuging. Sein schwacher Querpass auf Sirringhaus wurde jedoch von TSG-Innenverteidiger Robert Schrader in letzter Sekunde zur Ecke abgewehrt (53.). Per Kopf baute Janik Kalb die Führung aus (65.), bevor Bruno Luis nach engagierter Vorarbeit des eingewechselten Marc Zuschlag mit dem 4:1 alles klarmachte (72.).

„In unserer personellen Situation bin ich zufrieden mit der heutigen Leistung. Der Endstand ist etwas zu hoch“, meinte Wattenbachs Trainer Bernd Hüter nach dem Spiel.

Von Gregory Dauber

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