6:1 - ESV Weiterode schickt Wildeck mit einem Sixpack nach Hause

Es brennt lichterloh: Schon in der Anfangsphase häuften sich wie hier die Chancen für die Weiteröder. Die Szene stammt aus der Phase vor dem Führungstor – schon da zeichnete sich die Überlegenheit des ESV ab. Foto: Henkel

Weiterode. Was für eine erste Halbzeit im Kreisoberligaderby zwischen dem ESV Weiterode und der SG Wildeck. Die

Heimelf knüpfte nahtlos an die Leistung der Vorwoche an, gab von Beginn Gas, gewann am Ende verdient mit 6:1 und hatte dabei schon nach nicht einmal einer halben Stunde viermal eingelocht.

Selbst ESV-Trainer Rainer Noll war überrascht. „Auch wenn die Wildecker nach dem 3:0 aufgehört haben, Fußball zu spielen, hatte ich mit so einem Ergebnis nicht gerechnet“, gab er nach der Partie zu Protokoll. Seine Elf bereitete ihm besonders in der Anfangsphase viel Freude. Mit dem klaren Sieg gegen Bebra im Rücken spielte der Gastgeber die Wildecker Abwehr schwindlig, geizte zur Freude des Anhangs nicht mit Toren, eines davon schöner als das andere. Vor allem Grassmann und Thalmann wirbelten die SG-Abwehr durcheinander. Sie waren auch der Ausgangspunkt des ersten Tores. Thalmanns Flanke von der linken Außenbahn verwertete Grassmann völlig freistehend im Fünfmeterraum zum 1:0 (5.).

In der 24. Minute konnte Kaval im Strafraum von Wildecks Kapitän Becker nur regelwidrig gestoppt werden. Den Strafstoß verwandelte er selbst (24.). Bezeichnend für die Leistung der Wildecker die Entstehung des dritten Treffers: Keeper van Giersbergen, der nach viert Gegentoren verletzungsbedingt durch Stürmer Steffen Rimbach ersetzt werden musste, schlug eine Rückgabe genau vor die Füße von Freitag, der bediente Kardas, und der ließ sich nicht zweimal bitten. Nach einem Fehlpass der SGW in der Vorwärtsbewegung reichten dem ESV drei Stationen, um erneut nachzulegen. Kaval schnappte sich den Ball, legte auf Kardas, und der bediente Grassmann zum 4:0.

Ein Distanzschuss von Radloff nach einer guten halben Stunde war das erste Lebenszeichen der SG. Ansonsten ließen die Wildecker jegliche Laufbereitschaft vermissen. Auch wurde nicht versucht, über den Kampf das Spiel anzunehmen. Der Gegner machte es vor. Yildiz setzte Kaval auf der rechten Seite ein, und dessen Eingabe zimmerte Kapitän Leinhos per Direktabnahme zum schönsten Tor des Tages ins Dreieck. Nach dem Wechsel verflachte die Partie dann ein wenig. Kaval machte das halbe Dutzend voll. Preis war es dann vorbehalten, zumindest den Ehrentreffer für die Wildecker zu erzielen. „Desolat“, das war das einzige, was SGW-Coach Sandro Mohr zur Leistung seiner Elf zu entlocken war. (bt)

Weiterode: Richter - Pfau, Leinhos, Hermann, Agirmann, Yildiz, Freitag (46. Eskin), Thalmann (46. Noll), Kaval, Kardas (58. Eberlein), Grassmann.

Wildeck: van Giersbergen (29. Röder) - Leimbach (29. Roth), Becker ,Bagara, Preis, Helbig, Krämer, Radloff, Steffen Rimbach, Dickmann, Adler.

SR: Krannich (Homberg) Z: 150

Tore: 1:0 Grassmann (5.), 2:0 Kaval (24., FE), 3:0 Kardas (25.), 4:0 Grassmann (29,), 5:0 Leinhos (44.), 6:0 Kaval (55.), 6:1 Preis (77.).

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