ESV Weiterode ohne Druck gegen Gruppenliga-Absteiger FSG Hohenroda

Grüne Überzahl: So wie hier am vergangenen Wochenende gegen Wildeck sah es meistens aus für die Kicker des ESV Weiterode. Ergebnis: Zweimal schossen sie sechs Treffer. Foto: Henkel

Weiterode. Die fulminant in die Saison gestarteten Kreisoberliga-Fußballer des ESV Weiterode fahren am Sonntag ohne Druck zum Gruppenliga-Absteiger FSG Hohenroda.

Gespielt wird um 15 Uhr in Ransbach. Zeitgleich ist die FSG Bebra beim SC Soisdorf zu Gast, die SG Wildeck empfängt um 17 Uhr in Obersuhl den SVA Bad Hersfeld II.

6:0, 6:1 - nicht wenige Fußballfreunde im Altkreis rieben sich nach dem klasse Saisonstart des ESV Weiterode verwundert die Augen. Und nicht nur die Ergebnisse sind ungewöhnlich, das Weiteröder Spiel hat auch einen anderen Charakter bekommen. War man vergangene Saison noch sehr abhängig vom robusten und zweikampfstarken Topstürmer Daniel Lingelbach, ist man jetzt dank der Neuzugänge breiter aufgestellt. Statt Lingelbach ist nun Serkan Kaval der Fixpunkt im Angriff.

„Serkan ist vor allem technisch ein feiner Fußballer, er setzt seine Mitspieler super ein. Und außerdem haben sich unsere Offensivspieler aufgrund des Konkurrenzkampfes zwangsläufig alle etwas steigern müssen“, erklärt ESV-Trainer Rainer Noll. Auch Oldie Kerem Kardas, mit dem Noll viele Einzelgespräche führte, trägt mit seiner Abgezocktheit wesentlich dazu bei, dass die Weiteröder Offensive in dieser Saison für die Gegner viel schwieriger auszurechnen sein wird.

„Man muss aber jetzt auch die Kirche im Dorf lassen - wir haben zwei Spiele gewonnen“, tritt der ESV-Coach auf die Euphoriebremse. Gegen Gruppenliga-Absteiger Hohenroda werde sein Team vermutlich deutlich mehr gefordert werden als in den ersten beiden Spielen. Das Spiel werde zeigen, ob die Rückwärtsbewegung ebenso gut funktioniere wie das Toreschießen. Auch der FSG sollen Nolls Schützlinge aber auf jeden Fall ihr eigenes Spiel aufzwingen. Besonders freut sich Noll auf das Wiedersehen mit FSG-Trainer Mike Lindemann, den er vor einigen Jahren als seinen eigenen Nachfolger zum ESV lotste.

Unterdessen muss die FSG Bebra, die mit 0:11 Toren aus zwei Spielen Liga-Schlusslicht ist, in Soisdorf endlich zeigen, dass die neu formierte Mannschaft unter dem neuen Trainer im Liga-Alltag funktioniert. Auch die SG Wildeck wartet noch auf ihren ersten Saisonsieg - der soll nun auf eigenem Platz gegen den SVA Bad Hersfeld II gelingen.

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