Frauen-Fußball-Verbandsliga

Kammerbachs Fußballerinnen feiern 5:2-Erfolg gegen Friedensdorf im Abstiegskampf

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Torjubel: Beglückwünscht wird Wenke Eckert von der TSG Kammerbach (Zweite von rechts) nach ihrem verwandelten Elfmeter zum 3:2 von den Mitspielerinnen.

Kammerbach. Einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt feierten die Verbandsliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach. Gegen den FSV Friedensdorf gewann das Team von Trainer Karl-Martin Weinzierl trotz eines zwischenzeitlichen 1:2-Rückstandes am Ende noch klar mit 5:2 (1:1).

Die Partie begann für die Gastgeberinnen zunächst mit einer kalten Dusche. Schon in der dritten Minute zog Friedensdorfs Rechtsaußen Katja Rink aus rund 40 Metern ab und überwand die zu weit vor ihrem Tor stehende Helen Dückerhoff bei der 1:0-Führung. Ein Schock, von dem sich die Kammerbacherinnen aber schnell erholten. Nur fünf Minuten später war es die erfahrene Wenke Eckert, die sich nach einer sehenswerten Kombination mit Laureen Deckenbach und Katharina Axt in den gegnerischen Strafraum durchspielte und den Ausgleich erzielte.

Obwohl die Kammerbacherinnen in der Folgezeit etwas mehr vom Spiel hatten, blieb es bis zur Pause beim 1:1. Mit dem Wind im Rücken legte die Weinzierl-Elf nach dem Seitenwechsel noch eine Schippe drauf und kam durch einen herrlichen Schuss aus der Drehung von Alisia Schäfer zur inzwischen verdienten Führung (52.). Ein Handspiel von Svenja Friederich im eigenen Strafraum und der anschließend von Rebecca Ruppert zum 2:2 verwandelte Strafstoß (55.) aber zehrte dann wieder an den Nerven von TSG-Spielerinnen und Fans. Zwar machten die Gastgeberinnen bei nun einsetzendem heftigem Regen weiter mächtig Druck und ließen den Gegner kaum mehr aus der eigenen Hälfte kommen, doch ein Tor wollte zunächst nicht mehr fallen. Erst als Trainer Weinzierl mit der Einwechslung von Marie Umbach und Gina Richter die Offensive weiter verstärkte, stellte sich auch der Erfolg ein. Zunächst war es erneut Wenke Eckert, die nach einem Foul an Katharina Axt im FSV-Strafraum den fälligen Elfmeter verwandelte (79.). Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit machte Neuzugang Laureen Deckenbach mit einem Flachschuss ins lange Eck endgültig alles klar. Und nachdem die gut leitende Schiedsrichterin Simone Beckmann das Spiel für einige Minuten unterbrochen hatte, um die durch den Regen völlig verblassten Torraumlinien nachziehen zu lassen, sorgte Marie Umbach für den Schlusspunkt, als sie sich nach Zuspiel von Deckenbach frei stehend aus zehn Metern die Ecke aussuchen konnte.

„Wir leben noch“, lautete der ebenso knappe wie viel sagende Kommentar von Karl-Martin Weinzierl.

TSG Kammerbach:  Dückerhoff – Hildebrand, Gerbig, Friedrich (76. Richter), Sennhenn – Eckert – Friederich (34. Meyer), Remmler, Deckenbach, Schäfer (76. Umbach) – Axt.

 - Tore: 0:1 Rink (3.), 1:1 Eckert (8.), 2:1 Schäfer (52.), 2:2 Ruppert (55./Handelfmeter), 3:2 Eckert (79./Foulelfmeter), 4:2 Deckenbach (88.), 5:2 Umbach (90+2). (per)

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