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Wesetal erster Halbfinalist im Waldecker Pokal

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Jubel nach dem 1:0: Mit dem Wesetaler Torschützen Dennis Gruhler (Zweiter von links) freuen sich seine Teamkollegen Silas Koch, Maxim Reichenborn, Alen Muratovic und Andreas Rohleder (von links).
Jubel nach dem 1:0: Mit dem Wesetaler Torschützen Dennis Gruhler (Zweiter von links) freuen sich seine Teamkollegen Silas Koch, Maxim Reichenborn, Alen Muratovic und Andreas Rohleder (von links). © Worobiow

Mit drei Partien werden am Montag die Viertelfinalspiele im Waldecker Fußballpokal fortgesetzt.

Korbach – Ostermontag ist Pokal – daran kann Corona in dieser Saison nicht rütteln. So rüsten sich sechs Mannschaften, um die Teilnehmer am Halbfinale im Waldecker Pokal auszuspielen. Der Anfang ist schon gemacht: Die SG Wesetal gewann am Donnerstag des erste Viertelfinale beim TuS Usseln mit 2:1 nach Verlängerung.

Ob alle Halbfinalisten aus der Kreisoberliga kommen, wird sich am Montag (15 Uhr) klären. Garantiert ist es nicht, denn mit der SG Nieder-Waroldern/Landau und der SG Rhoden/Schmillinghausen mischen noch zwei A-Klasse-Teams mit, die mit Heimrecht im Rücken nicht vor unlösbaren Aufgaben stehen. Auf der Hauer kommt es zwischen dem TSV Korbach und der FSG Buchenberg/Ederbringhausen zu einem Duell Kreisoberligaaufstiegsrunde gegen Abstiegsrunde.

Usseln – Wesetal 1:2 n. V. (1:1). Im erwartet guten und ausgeglichenen Spiel ging es für den TuS gut los, aber Tim Koch verpasste aussichtsreich (2.). Danach übernahm Wesetal das Kommando und ging folgerichtig durch Dennis Gruhler in Führung (20.). Nach einer halben Stunde ging es ausgeglichen bis zur Pause weiter. Das gleiche Bild auch nach dem Wechsel.

Dann hatte Dominik Figgen die dicke Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Keeper Mathis Heder. Wenig später machte es Neuzugang Sanjarbek Baktybekov nach Vorarbeit von Carl Vogel besser und traf zum 1:1 (72.). Bis zum 90. Minute war nun der TuS bestimmend, verpasste jedoch vier gute Konterchancen. Auf der Gegenseite köpfte Andreas Rohleder nach einer Ecke zum 2:1 für Wesetal ein (100.). Danach hatte der TuS viele Offensivaktionen. Die größte vereitelte Heder gegen Jannis Birkenhauer (102.) und Julian Krause verpasste nur um Millimeter (110.), sodass das verdiente Elfmeterschießen ausblieb.

Christoph Klein: „Spiel des Jahres“

Nieder-Waroldern/Landau – Eppe/Nieder-Schleidern. Ein besonderes Ereignis für die gastgebende Spielgemeinschaft. „Für uns ist es das Spiel des Jahres“, sagt ihr Trainer Christoph Klein. „Wenn wir gewännen, wäre das der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte. Aber wir erwarten einen Gegner, der uns alles abverlangen wird“, sagt Klein. Sollte Johannes Ramme seine muskulären Probleme überwinden und mitwirken können, kann sein Team in Bestbesetzung antreten. Klein hofft, dass das Ligaduell am Donnerstag in Strothe (3:2) nicht zu viel Kraft geostet hat.

„Wir freuen uns auf das Pokalspiel und wollen natürlich eine Runde weiterkommen. Wir wissen aber auch, wie schwer das Auswärtsspiel bei einem A-Ligisten ist. Wir werden den Gegner nicht unterschätzen und Vollgas geben“, sagt Gästetrainer Björn Emde. Er muss weiterhin auf einige Stammspieler verzichten, lobt aber ausdrücklich die Leistungen derer, die eingesprungen sind.

TSV Korbach – Buchenberg/Ederbringhausen. Beide Teams tanzen auf zwei Hochzeiten, während Korbach in der Liga die Meisterschaft holen will, hat die FSG das Ziel, in der Klasse zu bleiben. Beide wollen aber auch im Pokal weit kommen. Der Tabellenführer der KOL ist der natürliche Favorit, FSG-Trainer Marvin Brussmann erwartet nach dem 0:4 beim TuS Bad Arolsen „eine Reaktion, auch wenn das ein anderer Wettbewerb ist“.

Rhoden/Schmillinghausen – Bad Arolsen. „Derzeit gehen wir auf dem Zahnfleisch, unsere personelle Situation war selten so schlecht“, sagt SG-Trainer Markus Steinbock, dem es schon schwer fiel, für das Nachholspiel gegen Arolsen II (1:5) in der A-Liga am Mittwoch eine gute Truppe zu stellen. „Und am Montag sieht es nicht besser aus“, versichert Steinbock. Der TuS ist für ihn Favorit. „Wir hoffen auf die Unterstützung unserer Fans, damit wir vielleicht eine Überraschung landen können.“

TuS-Trainer Torsten Mähl kennt natürlich die Gesetze im Pokal und in Derbys. „Wir werden einen Teufel tun, Rhoden zu unterschätzen nur weil sie auf dem Papier eine Klasse tiefer spielen.“ Mähl hofft, einige Spieler, die am Donnerstag beim 6:1 über TuSpo Mengeringhausen II noch fehlten, einsetzen zu können. „Insbesondere für die älteren Spieler ist der Pokal noch einmal eine Motivation im Herbst ihrer Karriere.“ (dv)

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