Verfolgerduell TSV/FC Korbach gegen Volkmarsen endet 1:1

Fußball-Kreisoberliga: Wesetal siegt auch in Höringhausen

 Der Korbacher Argjend Muharremi (Korbach, Mitte) will den Ball stoppen, der Volkmarser Steffen Schröder (links) dreht sich ab. Jona Wießner und der Korbacher David Will (rechts) schauen interessiert zu.
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Der Versuch auf Ballkontrolle: Der Korbacher Argjend Muharremi (Korbach, Mitte) will den Ball stoppen, die Volkmarser Steffen Schröder (links) dreht sich ab. Jona Wießner und Korbacher David Will (rechts) schauen interessiert zu.

Die SG Wesetal sorgt in der Fußball-Kreisoberliga weiterhin für Furore. Nach dem Sieg über Tabellenführer TuS Bad Arolsen gewann das Team auch bei der SG Höringhausen/Meineringhausen mit 1:0.

Korbach – Das brisante Verfolgerduell zwischen dem TSV/FC Korbach und dem VfR Volkmarsen endete 1:1.

TSV Korbach - Volkmarsen 1:1 (0:0) - Tore: 0:1 Jari Kuhaupt (69.), 1:1 Steffen Emde (75.). Die rund 100 Zuschauer sahen im Spitzenspiel wenig spielerische Feinheiten, stattdessen entwickelte sich eine kampfbetonte, intensive Partie. Mit viel Dampf agierten beide nach vorn, produzierten jedoch auch viele Fehlpässe. Es gab kaum Torchancen. Das gleiche Bild nach dem Seitenwechsel, beide Teams neutralisierten sich jeweils meist in Mittelfeldduellen. Ein kapitaler Fehler in der Korbacher Abwehr nutzte Kuhaupt zur Gästeführung. Ein weiterer Lapsus führte zum Ausgleich. Der sonst gute Gästekeeper Pisarenko trat bei einem Klärungsversuch über den Ball, Emde nutzte dies zum leistungsgerechten Ausgleich.

Meineringhausen/Höringhausen - Wesetal 0:1 (0:0) - Tor: Dennis Gruhler (70.). Beide Mannschaften zeigten in der ersten Halbzeit eine gute Defensivleistung und ließen kaum Torchancen zu. Nach dem Wechsel fand Wesetal besser ins Spiel hinein, kreierte auch zwei, drei Möglichkeiten, die aber nicht von Erfolg gekrönt waren. Als die Gästen einen Spieler durch eine Zeitstrafe verloren, bauten die Gastgeber mehr Druck auf. Aber Wesetal lauerte auf einen Konter, der dann auch kam. Dennis Gruhler schloss den Gegenzug in der 70. Minute erfolgreich ab. Hö-Mei versuchte noch einmal alles, aber ein Treffer wollte nicht fallen.

Adorf/Vasbeck - Lelbach/Rhena 2:1 (0:0) - Tore: 1:0 Konstantin Lizenberger (54.), 2:0 Henrik Radtke (82.), 2:1 Stefan Imöhl (90.). Am Ende stand ein Arbeitssieg für die Gastgeber. Das Spiel war im ersten Durchgang recht durchwachsen. Beide traten nicht in Bestbesetzung an.

Mit viel Kampf und Krampf ging es bis zur Halbzeit weiter. Danach kam mehr Struktur ins Adorfer Spiel und prompt fiel der Führungstreffer. Das 2:0 war schön herausgespielt, dann wurde es noch einmal spannend, in einer unübersichtlichen Situation warteten die Gastgeber vergebens auf einen Pfiff, der blieb aus, der Ball lag im Tor – 2:1. Alle weiteren Bemühungen blieben ohne Erfolg.

Bad Arolsen – Usseln 3:1 (2:1) - Tore: 1:0, 3:1 Julius Müller (40./83./FE), 2:0 Kevin Sobotta (45.), 2:1 Jan Louis Bender (45+2). In einem über weiten Strecken ausgeglichenem Spiel zeigten die Upländer eine starke Leistung. Auf beiden Seiten gab es Chancen, bis Müller die Führung herbeiführte. Nach Vorlage von Artur Berger gelang Sobotta noch vor dem Seitenwechsel per Kopf das 2:0 und in der Nachspielzeit traf Bender in den noch anhaltenden Arolser Jubel. Das gleiche Bild auch nach dem Seitenwechsel, Chancen hüben wie drüben. Erst in der Schlussphase fiel die Entscheidung, in einem Getümmel vor dem Gästetor wurde Berger gefoult, der gute Schiri Hendrik Brand entschied auf Strafstoß und diesen verwandelte Müller zum Endstand.

Buchenberg/Ederbringhausen – BG Korbach 2:4 (1:1) -Tore: 0:1 Venhar Avdyli (21.), 1:1 Marvin Brussmann (37.), 1:2 Antonio Vlahovic (77.), 1:3 Armanc Yagmur (81.), 1:4 Sueleyman Kaplan (83.), 2:4 Jörn Kümmel (90+2). Das Spiel hatte zu keinem Zeitpunkt KOL-Niveau, sehr wohl war der Gästesieg verdient, vielleicht um einen Treffer zu hoch.

Die Gäste zeigten mehr Siegeswillen. Nach dem 0:1 hätte es schon bald 0:2 stehen müssen, als Nikola Poljak allein auf das Tor zu lief, aber nur den Pfosten traf. Stattdessen der Ausgleich durch Brussmann. ieles fand fortan im Mittelfeld statt, Blau-Gelb nutzte dann ihre Möglichkeiten effektiv. Innerhalb von sechs Minuten trafen sie dreimal, die Partie war entschieden. Für die FSG reichte es nur noch zu einem Treffer.

SG Wildungen II trifft dreimal in sieben Minuten

Berndorf – Bad Wildungen/Friedrichstein II - Tore: 0:1 Niklas Bruder (23.), 0:2, 0:3 Boubacar Bah (29.,30.), 1:3 Niclas Schmidtmann (66.), 1:4 Waldemar Schubert (59.), 1:5 Tobias Becker (90.+2). Die Berndorfer hatten einen guten Start, aber sie nutzten ihre Torchancen nicht.

Die Badestädter zeigten wie es geht. Innerhalb von sieben Minuten schraubten sie das Ergebnis auf 3:0. Das demoralisiert einen Gegner. Nach dem Wechsel erhöhten die Wildunger schnell auf 4:1. Dann verschoss Paul Schäfer für die Berndorfer einen Elfmeter, aber Niclas Schmidtmann nutzte den Nachschuss zum Anschluss. Mit dem Schlusspfiff erhöhten die Wildunger auf 5:1.

Willingen II – Freienhagen/Sachsenhausen 1:2 (1:1) - Tore 0:1 Christian Weishaupt (18.), 1:1 Jan Theiss (34.), 1:2 Finn Schwechel (59.).

Das Spiel war über weite Strecken ausgeglichen und fand auf Augenhöhe statt. Während der SC das Spiel machte, setzte die SV auf Konter – und die saßen. Mit viel Tempo nach vorn brachten die beiden Gästespieler Tom Wehowsky und Albert Reimer den SC immer wieder in Schwierigkeiten.

Nach einer Ecke stand Weishaupt recht frei und netzte zum 0:1 ein. Mit einem Distanzschuss konnte Theiss dann aber ausgleichen.

Nach dem Wechsel begann Willingen druckvoll, Gästekeeper Julian Paul entschärfte einen Schuss von Lukas Verhöf (54.). Die Gäste machten es besser, nach einem Konter über Reimer verwandelte Schwechel seine Hereingabe. Willingen warf dann alles nach vorn, Leon-Michele Peters kam am Keeper Paul jedoch nicht vorbei. Auch die Konter der Gäste blieben ohne weiteren Erfolg.

Eppe/Nieder-Schleidern – Mengeringhausen II 4:1 - Tore: 1:0 Christian Göbel (9.), 2:0 Sven Reppert (17.), 3:0, 4:1 Christopher Emde (24./65), 3:1 Sascha Klein (63.), 4:2 Niklas Baertl (84.). Die SG Eppe-Nieder-Schleidern war in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, was sich auch in der Anzahl der Tore bemerkbar machte.

Nach dem Seitenwechsel bot sich aber ein anderes Bild, denn die Mengeringhäuser spielten plötzlich auf Augenhöhe mit und kamen nun selbst zu Treffern, die aber die Niederlage nicht verhindern konnten.
„Es war bisher unser schlechtestes Saisonspiel aber ein verdienter Sieg“, sagte der SG-Coach Björn Emde. dv

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