Wieder ein Unentschieden

Kopfballduell: Caldens Kapitän Sascha Knoll kommt vor Grebensteins Spielführer und Torschützen Hannes Drube an das Spielgerät. Foto:  Hofmeister

Grebenstein. Auch das Rückspiel in der Fußball-Gruppenliga 2 zwischen dem TuSpo Grebenstein und der SG Calden/Meimbressen endete mit einem Unentschieden. Nach dem 0:0 in der Hinrunde gab es am Samstag im Nachbarschaftsduell ein 2:2 (0:1).

Jens Alter war mit dem Remis im Sauertalstadion nicht vollends zufrieden. „Wir waren dem Sieg weitaus näher“, gab der Gästetrainer nach dem Schlusspfiff zu Protokoll. „Wenn ich die Qualität der Chancen beider Mannschaften miteinander vergleiche, hätte meine Elf die volle Ernte einfahren müssen.“ Alter hatte besonders die guten Möglichkeiten von Sebastian Plettenberg aus der 61. und 78. Minute im Blick.

Etwas enttäuscht war auch sein Gegenüber. „Ich hätte mich über drei Punkte zum Geburtstag sehr gefreut“, sagte Driton Mazrekaj, der am Samstag 39 Jahre alt wurde. Der TuSpo-Trainer war mit der Leistung seiner Mannschaft nur in den zweiten 45 Minuten zufrieden. „Nach der Pause sind wir engagiert aufgetreten, haben kompakt gestanden und waren dem Gast spielerisch überlegen. In Halbzeit eins stimmte die Einstellung überhaupt nicht.“

Im ersten Abschnitt schien es, als hätten die TuSpo-Akteure alle Fußball-Tugenden einfach abgelegt. Die Grebensteiner Spieler vermittelten den Eindruck, als habe man den Sieg gar nicht nötig. „Einsatz und Wille haben einfach nicht gepasst“, stellte Mazrekaj kopfschüttelnd fest. Die Gastgeber kamen nach einigen klaren Worten ihres Trainers bissiger aus der Kabine. Grebenstein übernahm die Initiative und wurde früh belohnt. Der eingewechselte Sascha Fuchs, der für viel Schwung sorgte, bediente Hannes Drube. Der TuSpo-Kapitän sorgte in der 50. Minute für den Ausgleich.

0:1 per Weitschuss

Thomas Schindewolf, laut Mazrekaj und Alter der beste Mann auf dem Platz, hatte Calden/Grebenstein in Führung geschossen. Der Routinier überlistete TuSpo-Torwart Nico Brancazzu mit einem Fernschuss (26.). Es war der einzig nenneswerte Höhepunkt vor dem Seitenwechsel. Kampf und Härte bestimmten zunächst die Partie. Marco Utsch verletzte sich bei einem Zweikampf so schwer (27.), dass er im Krankenhaus behandelt werden musste.

Fehlende Zuordnung

Für Utsch kam Sven Mackewitz auf das Feld. Der Einwechselspieler brachte seine Farben wieder in Führung. Nach einem Eckball des besten Spielers kam Mackewitz unbedrängt zum Kopfball (52.). Mazrekaj sprach von fehlender Zuordnung.

Fehler gab es aber auch auf der anderen Seite. So beim 2:2 durch Maximilian Schäfer (76.). Zunächst konnte SG-Schlussmann Steven Berndt den Ball nach einem Trabner-Freistoß nicht festhalten, im Anschluss ging die SG-Abwehr nicht beherzt genug zu Werke.

Glück hatten die Gäste in der 63. Minute beim einem Lattentreffer von Schäfer.

Von Joachim Hofmeister

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