Fußball-Kreiosoberliga

Wildeck leichter Favorit gegen Weiterode

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So war’s vor gut zwei Jahren beim Derby: Der Weiteröder Leopold Schaar sowie die Wildecker Pascal Preis und Yannik Rimbach jagen den Ball.

In der Fußball-Kreisoberliga steht das nächste Rotenburger Altkreisderby an.

Obersuhl – Morgen, 16 Uhr, kommt es in Obersuhl zum ewig jungen Duell zwischen der SG Wildeck und dem ESV Weiterode.

Für die Gäste geht es beim zweiten Auftritt in Folge in Wildeck nach der Niederlage in Hönebach vor allem darum, nicht weiter an Boden in der Tabelle gegenüber dem gesicherten Mittelfeld zu verlieren.

„Wir müssen hundert Prozent Leistung bringen, und das nicht nur eine Dreiviertelstunde, sondern das ganze Spiel über“, blickt Weiterodes Trainer Andy Rygula auf die Niederlage in Hönebach zurück. Im ersten Spielabschnitt lief es da noch gut, die Spitzen Bastian Bachmann und Jan Luca Schwachheim sorgten für reichlich Unruhe in der ESV-Abwehr, und erst der Elfmeter zum Ausgleich direkt vor dem Pausenpfiff warf seine Elf aus der Bahn.

„Wildeck ist zu Hause noch ungeschlagen, sie spielen guten Offensivfußball, und die technische und taktische Ausrichtung zeigt die Handschrift von Trainer Mike Lindemann“, verteilt Rygula ein Lob an seinen Kollegen. Es sei kein Zufall, dass Wildeck bisher acht und sein Team nur fünf Begegnungen gewonnen habe.

„Die Wildecker verfügen über eine super Qualität, es funktioniert die ganze Mannschaft“, zeigt Rygula Respekt vor dem Gegner. So wie es unter der Woche aussah, „das Abschlusstraining wird es erst zeigen, wie die Aufstellung aussieht“, werden Florian Yildiz und Pascal Freitag nicht zur Verfügung stehen, dafür Serkan Kaval wieder zum Kader stoßen.

Für Wildeck ist es bereits der neunte Heimauftritt der laufenden Saison, bei dem man die bisher makellose Bilanz von acht Siegen natürlich gerne weiter ausbauen möchte.

Bei der in die Kategorie „Arbeitssieg“ fallende Partie gegen Heinebach/Osterbach zeigte sich SGW-Coach Mike Lindemann gerade mit dem ersten Spielabschnitt, in dem es vor allem an der Laufbereitschaft gefehlt habe, alles andere als zufrieden. „Wir haben auch in der zweiten Halbzeit nicht schön gespielt, am Ende hatten wir das Glück auf unserer Seite. Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen können, sehe ich uns leicht im Vorteil“, sagt Lindemann.

Der ESV verfüge über gute Einzelspieler, angefangen bei Keeper Witold Sabela bis hin zu den Spitzen Bachmann und Schwachheim. Er und auch ein Teil der Mannschaft habe den Gegner in Hönebach in Augenschein genommen.

Der Tabellenstand spiegele nicht den wahren Leistungsstand der Weiteröder wider, warnt er vor dem ESV. Es fehlen Routinier Tobias Brill, der mit den Bosseröder Keglern unterwegs ist, und berufsbedingt Marc Hoffmann. Youngster Nick Wirth, bisher eine feste Größe in der Wildecker Defensive, muss verletzungsbedingt passen.

VON THOMAS BECKER

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