Fußball-Kreisoberliga: SG Rotenburg/Lispenhausen kommt wieder unter die Räder

Wildecker feiern 6:0-Sieg

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Er war nicht zu stoppen: Wildecks vierfacher Torschütze Christian Winter, hier umrahmt von den Rotenburgern Christian Orth (links) und Robin Schalles.

Bosserode. Im Altkreisderby der Fußball-Kreisoberliga kanzelte die SG Wildeck die SG Rotenburg/Lispenhausen mit 6:0 (2:0) ab.

Mit diesem Sieg legten die Wildecker ein ordentliches Punktepolster zwischen sich und den Abstiegs-Relegationsplatz. Die Gäste ließen zwar erneut auf fremdem Platz eine Torflut über sich ergießen, bleiben aber mit drei Zählern mehr auf dem Konto vor ihrm Bezwinger.

Das Spiel begann temporeich. In der neunten Minute gingen die Platzherren bereits in Führung. Ein langer Becker-Pass erreichte Christian Winter, der vernaschte seinen Gegenspieler und schob flach ein. Dieser Treffer beflügelte die Gäste allerdings mehr als die SG Wildeck. Sie pressten jetzt früh und ließen ihrem Kontraheten wenig Spielraum. Der verlegte sich aufs Kontern, doch Steffen Rimbach rutschte nach Pass von Weinter der Ball in aussichtsreicher Position über den Spann (18.).

Die Gäse mussten auf ihre erste große Gästechance bis zur 37. Minute warten. Maximilian Weber spielte einen feinen Querpass auf Steffen Kanngiesser, dessen Schuss rasierte den Außenpfosten. Dann steig auf der Gegenseite Steffen Rimbach nach einer Dickmann-Ecke am höchsten und köpfte zum 2:0 ein (42.).

Den zweiten Abschnitt begannen die Wildecker mit einem Paukenschlag: Pascal Preis trieb den Ball durchs Mittelfeld und wurde nicht angegriffen. Er legte vor dem Strafraum quer auf Winter, der die Kugel humorlos zum 3:0 versenkte (46.).

In der Folge verhinderte Wildecks Keeper van Giersbergen bei einer Doppelchance mit Glanzparaden bei Weber-Schüssen (48., 51.) einen Gegentreffer. Die Gäste wehrten sich weiter, scheiterten aber immer wieder am Wildecker Abwehrbollwerk.

Beginn der Demontage

In der 64. Minute begann die Demontage der SG Rotenbenburg/Lispenhausen. Zunächst verhinderte deren Keeper Stefan Künzl mit einer tollen Parade noch das 4:0, das er aber acht Minuten später nicht verhindern konnte. Daniel Schmidt den Ball. Der kam zu Winter, der sich nicht lange bitten ließ (72.). Wieder acht Minuten später unterlief Niclas Schögin ein Handspiel im Strafraum. André Krämer verwandelte sicher zum 5:0 (80.). Seinen vierten Treffer erzielte Winter nach schönem Dribbling (87.) zum 6:0-Endstand.

Wildecks Trainer Sandro Mohr befand: „Die Rotenburger haben den Derbycharakter nicht erkannt. Unsere beiden Tore vor der Halbzeit waren wichtig, und mit dem dritten haben wir den Rotenburgern den Zahn gezogen.“ SG-Coach André Köthe war stinksauer.„Wir waren nicht im Spiel und in den Zweikämpfen“, ärgerte er sich, „wir haben wieder völlig falsch mit hohen Bällen agiert, und damit bin ich fertig.“

SG Wildeck: van Giersbergen – Roth, Becker, Kirschke (66. Hoffmann), Y. Rimbach, Preis (51. Radloff), Helbig (62. Preis), Krämer, Winter (87. S. Rimbach), S. Rimbach (71. Huseljic), Dickmann

SG Rotenburg/Lispenhausen: Künzl – Richter, Möller, Schmidt, Schalles, Götzke, Kanngießer, Stunz ( 13. Köthe), Wrzos, Orth (36. Schögin), Weber

Tore:  1:0 Winter (9.), 2:0 Rimbach (42.), 3:0 Winter (46.), 4:0 Winter (72.), 5:0, Krämer (82.HE), 6:0 Winter (87).

Von Burghard Hauptmann

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