Fußball-Kreisoberliga: SGW fährt zum Primus

Wildecker haben nichts zu verlieren

Zwangspause für den Ballfänger: Für ESV Weiterodes Stammtorhüter Jan-Niklas Richter ist die Saison wohl gelaufen. Er hat sich an der Schulter verletzt. Foto: Walger

Rotenburg. Im Kellerduell gegen den TSV Herfa hatten die abstiegsgefährdeten Kreisoberliga-Fußballer der SG Wildeck am vergangenen Wochenende viel zu verlieren.

Das merkte man ihnen an. Spielerische Elemente blieben weitgehend auf der Strecke. Sei‘s drum. Am Ende war der Freistoß-Billard-Treffer von Meik Dickmann ein goldener, der den 1:0-Heimsieg sicherte.

adurch hat die SG jetzt sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und sieben beziehungsweise acht auf die beiden Abstiegsplätze. Im Falle einer Niederlage wäre es nur ein einziger Zähler auf den Relegationsrang gewesen. Das zeigt, wie wichtig der Erfolg war.

Am Samstag steht die Elf von SGW-Trainer Sandro Mohr vor der - nimmt man die Tabelle zum Maßstab - schwierigsten Aufgabe der gesamten Spielzeit: Dann muss sie um 16 Uhr beim ungeschlagenen Tabellenführer SG Eiterfeld/Leimbach antreten. Dort hat sie nichts zu verlieren - aber alles zu gewinnen. Zumal die drei Letzten der Tabelle allesamt vor hohen Hürden stehen: Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain gegen Aufstiegskandidat SG Aulatal, der TSV Ufhausen beim starken Aufsteiger Kiebitzgrund/Rothenkirchen und der TSV Herfa beim Zweiten Hohenroda.

Auch wenn die Eiterfelder auf eigenem Platz noch keinen einzigen Punkt in dieser Saison abgegeben haben - irgendwann endet jede Serie einmal. Es müsste bei den Wildeckern jedoch alles passen, wenn das morgen der Fall sein soll. Andererseits: Für zumindest einen Gegentreffer war der große Favorit Eiterfeld nach der Winterpause fast immer gut.

Als Tabellensechster fährt der ESV Weiterode am Sonntag zum Neunten, der SG Dittlofrod/Körnbach. Anpfiff in Dittlofrod ist um 15 Uhr. Die Gastgeber haben vier Punkte weniger auf dem Konto, sie absolvierten bislang allerdings auch zwei Partien weniger als der ESV. Beste Voraussetzungen also für ein offenes Duell. Allerdings drückt die Weiteröder ein Problem. Die SG Dittlofrod/Körnbach ist alles andere als ein Lieblingsgegner von ihnen. Die Techniker im grünen Weiteröder Dress werden die Ärmel aufkrempeln und körperlich gegenhalten müssen, wenn sie bestehen wollen. Denn die Platzherren werden versuchen, sie gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen.

Im Kasten der Weiteröder wird der etatmäßige zweite Schlussmann Daniel Roppel stehen. Stammkeeper Jan-Niklas Richter droht wegen seiner Schulterverletzung bis zum Saisonende auszufallen. Eventuell muss er sogar operiert werden.

König wieder im Ruhestand

Weil auch Roppel krank gefehlt hatte, war zuletzt der 51-jährige Rolf König als Torwart eingesprungen. Der Routinier hat dazu beigetragen, dass er und seine Vorderleute gegen die Spitzenteams FSG Hohenroda (1:1) und FSV Hohe Luft (4:3) fleißig punkten konnten.

Nimmt das Team von ESV-Trainer Rainer Noll in Dittlofrod den Kampf an, dann hat es eine Siegchance. Vielleicht kann es dann im Verlaufe der Begegnung ja auch seine spielerischen Vorteile zur Geltung bringen. Zumal es durchaus möglich ist, dass den Gastgebern gegen Ende die Kräfte schwinden könnten. Denn sie müssen auch heute schon ran, sie bekommen Besuch von der SG Obergeis/Untergeis.

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