Verbandsliga, Nord: Schäfer-Elf ist Außenseiter

Bad Wildungen bei den Junglöwen

In der Zange: Wildungens Carsten Laun (links) gegen Vellmars Hendrik Bertelmann. Waldemar Schubert hilft aus. Foto: Malmus

Bad Wildungen. Seit sieben Spielen hat Verbandsligist Bad Wildungen nicht mehr gewonnen. Die nächste Chance, diese Negativserie zu brechen, bietet sich am Mittwoch im Spiel beim KSV Hessen Kassel II (19 Uhr).

Allerdings gewannen die Junglöwen zuletzt mit einer verstärkten Mannschaft gegen die Meisterschaftsaspiranten Schwalmstadt und Dörnberg. „Der KSV ist eine Wundertüte. Wir wissen nicht, ob einige Spieler aus der ersten Mannschaft aushelfen. Das kann uns aber auch egal sein. Wir müssen auf uns schauen“, sagt Bad Wildungens Trainer Jörg Schäfer.

Trotz des Negativlaufs und der eigentlich nur noch theoretischen Chance auf den Klassenverbleib, sieht Schäfer die Moral seiner Truppe intakt. „Wir merken, dass wir in dieser Liga an unsere Grenzen kommen.“ Der Übungsleiter verweist auf andere Aufsteiger wie den FC Ederbergland in der Hessenliga und Eintracht Braunschweig in der Bundesliga. „Die haben es als kaum veränderter Aufsteiger auch schwer. Der Sprung von der Gruppen - in die Verbandsliga ist nun mal besonders krass“, sagt Schäfer.

Bislang gewann seine Mannschaft in der Verbandsliga nur an Erfahrung. Es reicht zwar meistens für 45 bis 70 Minuten, doch dann ist plötzlich die Konzentration weg, auch wenn die Mannschaft, laut Schäfer, in einem „top Fitnesszustand“ ist. Es sind aber wieder immer die individuellen Fehler, die die Niederlagen einleiten. „Jeder Fehler wird in der Liga mit einem Gegentor bestraft“, sagt Schäfer. Auch im Spiel gegen die technisch guten Junglöwen wird es auf dem Kunstrasenplatz nur darauf ankommen, die Fehler abzustellen. „Das macht unseren Lernprozess aus“, so Schäfer. Ein Lernprozess, der bis jetzt mit reichlich Niederlagen gepflastert ist.

Allerdings wurden die Kurstädter bisher nur in einem Spiel (1:6 gegen Sand) richtig abgeschossen. „Wir werden eigentlich von keinem Gegner an die Wand gespielt. Gründe für die Niederlagen sind in der Tat nur die Riesenböcke, die wir uns leisten“, sagt Schäfer. Gegen die Junglöwen kann er wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. (dts)

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