Gruppenliga-Spitzenreiter empfängt Calden/Meimbressen – Derby in der Nordstadt

CSC 03 Kassel will Führung ausbauen

Türkisches Duell: So wie Bilal Azizi vom FC Bosporus (links) und Türkgücüs Emre Alkin werden beide Teams wieder um jeden Ball kämpfen.

Kassel. Während es am Samstag ab 16 Uhr an der Jahnstraße zum Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga zwischen dem CSC 03 Kassel und Verfolger SG Calden/Meimbressen kommt, findet am Sonntag ab 15 Uhr das Lokalderby zwischen den beiden türkischen Klubs FC Bosporus und SV Türkgücü im Nordstadtstadion statt.

Das Spitzenspiel

CSC 03 Kassel – SG Calden/Meimbressen (Samstag, 16 Uhr): Trainer Lothar Alexi befindet sich mit den 03ern schon dort, wo der Aufsteiger auch am Saisonende stehen will, nämlich an der Spitze. Samstag kommt es zum Schlager Erster gegen Zweiter, denn überraschend taucht Calden Calden nach zwei Siegen zum Auftakt weit vorn auf. Den Vereinigten um Trainer Jens Alter gelang ein 1:0-Sieg bei Topfavorit Sandershausen sowie ein 3:0-Heimerfolg gegen Vollmarshausen.

Beide Mannschaften sind bisher ohne Gegentor. Während die Gäste vier Treffer erzielten, traf der CSC mit seinen Topstürmern Lukas Iksal und Igor Radisavljevic bereits achtmal ins Schwarze. Dies scheint auch die Taktik für die Begegnung zu bestimmen. „Sicher ist nicht von einer stürmenden Gäste-Mannschaft auszugehen“, sagt dann auch 03-Coach Lothar Alexi.

Das Derby

FC Bosporus – SV Türkgücü (Sonntag, 15 Uhr): Die Zielsetzung der Klubs könnte unterschiedlicher kaum sein. Bosporus will bei der Titelvergabe dabei sein und tritt mit der Empfehlung eines 1:0-Sieges in Dörnberg an. Türkgücü setzt eher auf Nachhaltigkeit. Umso wichtiger war der 3:2-Erfolg zuletzt gegen den VfL. Im Hinterkopf wird bei beiden sicher noch das Remis gegen Saisonende der letzten Serie sein, als Türkgücü dem Nachbarn den Sprung an die Tabellenspitze verdarb. Während der gemeinsamen Ligazugehörigkeit konnte Bosporus noch nicht gewinnen. Neben drei Unentschieden steht ein 3:2-Sieg für Türkgücü aus der Saison 2013/2014 zu Buche.

Für beide Trainer, Parham Nasseri von Bosporus und Türkgücüs Ibrahim Gül, ist die Begegnung ein Punktspiel wie jedes andere. Aufgrund der vielen Urlauber können sie personell jedoch nicht aus dem Vollen schöpfen.

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