3. Liga-Volleyball: Göttingen morgen in Lintorf

Dem ASC winkt der Nichtabstiegsplatz

Göttingen. Jetzt gilt’s für die Volleyballer des ASC Göttingen in der 3. Liga. Am Samstag um 20 Uhr gastiert der Aufsteiger beim Tabellennachbarn VfL Lintorf. Mit einem Sieg könnten die Göttinger erstmals in dieser Saison auf einen Nichtabstiegsplatz klettern, bei einer Niederlage hätten sie ihren Abstiegsplatz allerdings gefestigt.

„Das wird ein Duell auf Augenhöhe, in die besseren Nerven den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben werden“, sagt Göttingens Trainer Matthias Polkähn, der erstmals auf Hendrik Desinger aus dem Reserve-Team bauen kann. Beide Teams haben erst einen Sieg auf ihrem Konto – jeweils gegen das Schlusslicht MTV Vechelde. Und in der Vorbereitung gab es zwei Partien zwischen Lintorf und Göttingen, die jeweils unentschieden endeten. Beim Vorbereitungsturnier in Bad Zwischenahn gab es eine 2:2, im Regionalpokal ein 1:1.

Die aufschlagstarken Lintorfer glänzen immer dann, wenn die Achse Zuspiel und Diagonalangriff funktioniert. Kein Wunder, immerhin hat der ehemalige Zweitligist in den vergangenen zwei Jahren vier polnische Spieler mit viel Erfahrung verpflichtet.

Der ASC dagegen hat nach der glatten 0:3-Heimpleite gegen Hörde den Trainingsschwerpunkt auf den Spielaufbau und das Blockverhalten gelegt. Gegen das Team aus Dortmund gab es vor allem deshalb die vierte Saisonpleite, weil der Aufsteiger in wichtigen Phasen noch immer kein Rezept auf die druckvollen Aufschläge des Kontrahenten fand. Für das richtungweisende Spiel in Lintorf ist ASC-Trainer Polkähn dennoch optimistisch. „Wenn wir dort bestehen wollen, dann müssen wir unsere kämpferischen Tugenden zeigen, aber auch die Sprungaufschläge des VfL abwehren. Wenn wir das schaffen, ist alles möglich.“ (rwx)

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