Fußball-Landesliga: Sparta schöpft Hoffnung im Tabellenkeller

„Wir haben immer noch eine Chance“

Zum Siegen verdammt: Mit einem Schlussspurt will Sparta Göttingen um Stürmer René Weska (re.) den Landesliga-Klassenerhalt noch schaffen. Derzeit ist der Aufsteiger Vorletzter. Foto: Jelinek

Göttingen/ Northeim. Am kommenden Wochenende startet der reguläre Spielbetrieb in der Fußball-Landesliga. Während der Tabellenfünfte Eintracht Northeim in den verbleibenden zwölf Spielen noch einmal einen Angriff auf Rang zwei, der zu Aufstiegsspielen berechtigt, starten will, kämpfen die beiden Göttinger Vereine gegen den Abstieg.

Die SVG Göttingen verlängerte gerade erst den Vertrag mit Trainer Knut Nolte vorzeitig um ein weiteres Jahr (HNA berichtete). Ein deutliches Zeichen für die Spieler, die in der Vorrunde Mängel in der Chancenauswertung, aber auch zahlreiche Fehler im Defensivverhalten offenbarten. „Platz zwölf ist viel zu wenig, aber wir haben in der Vorrunde viele Punkte leichtfertig hergegeben“, moniert Nolte.

Nur drei Absteiger

Richtig düster sah es lange Zeit bei Sparta Göttingen aus. Der Aufsteiger steckt seit Saisonbeginn tief im Tabellenkeller. Den glücklosen Trainer Heiko Bause ersetzte in der Vorrunde André Metenyszyn. Jetzt schöpft Sparta neue Hoffnung. Denn beim Staffeltag am vergangenen Samstag wurde allen Vereinen mitgeteilt, dass es in dieser Saison definitiv nur drei Absteiger geben wird. Sollte zudem neben dem Meister auch der Tabellenzweite den Sprung in die Oberliga schaffen, könnte sich sogar der Drittletzte eventuell noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Klarheit in der Abstiegsregelung wird es aber erst dann geben, wenn feststeht, welche Vereine die Lizenz für die Oberliga beantragt haben. Die Frist zur Einreichung der Unterlagen läuft am 31. März ab.

„Das ist endlich mal eine gute Nachricht für uns“, betont Spartas Team-Manager Wolf Kallmeyer, dessen Elf nur zwei Punkte hinter dem viertletzten Rang zurückliegt. In der Winterpause hat der Klub deshalb personell noch einmal nachgelegt. Mittelfeldspieler Marko Siric wurde vom Oberligisten RSV 05 ausgeliehen, Verteidiger Daniel Markov vom Liga-Konkurrenten SVG geholt. Torhüter Maik Baumfalk kehrte zudem vom Bezirksligisten SC Hainberg zurück. Einzig Sparta-Stürmer Maurice Taubert wechselte zum Kreisligisten GW Hagenberg.

Das wichtigste Signal sendeten vor der Winterpause mit zwei 1:0-Erfolgen über Osterode und in Calberlah die Spieler selbst. „Wir haben immer noch eine Chance. Aber die Spieler müssen begreifen, um was es jetzt geht“, nimmt Kallmeyer seine Elf in die Pflicht. Und die wird am Sonntag gegen Spitzenreiter Lupo Wolfsburg gleich richtig gefordert - sofern es keine generelle Spielabsage geben wird. Eine Entscheidung steht noch aus. Danach muss Sparta zum Sandweg-Derby bei der SVG, anschließend kommt der Tabellenzweite FT Braunschweig. Das Südniedersachsen-Derby bei Eintracht Northeim rundet das knackige Startprogramm ab. (rwx)

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